Drohnenangriff auf russische Region Omsk: Drei Verletzte
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die südrussische Region Omsk sind drei Menschen verletzt worden. Die Betroffenen befinden sich nach Angaben der Regionalverwaltung in ärztlicher Behandlung, ihr Leben sei nicht in Gefahr.
Der Gouverneur der Region Omsk, Vitali Chotsenko, meldete am Freitag drei Verletzte infolge eines Drohnenangriffs auf die Region. Die Verletzten erhielten demnach umfassende medizinische Versorgung. Ihr Zustand sei stabil, hieß es in einer Mitteilung des Regionalchefs.
Der Angriff ereignete sich demnach bereits am Vortag. Chotsenko gab an, dass Einsatzkräfte weiterhin vor Ort tätig seien, um die Folgen des Angriffs zu beseitigen. Nähere Angaben zu möglichen Sachschäden oder zum genauen Angriffszort machte er zunächst nicht.
Die Region Omsk liegt im südlichen Zentralrussland, etwa 2.700 Kilometer östlich der ukrainischen Grenze. Drohnenangriffe auf Ziele in dieser Entfernung sind selten, zeugen aber von der zunehmenden Reichweite ukrainischer Unbemannte Luftfahrzeuge.
Seit dem Frühjahr 2024 hat die Ukraine ihre Angriffe auf russische Infrastruktur und Militärziele auch in entlegenen Regionen verstärkt. Moskau bezeichnet derartige Einsätze regelmäßig als terroristische Akte, während Kiew sie als legitime Verteidigung gegen die russische Invasion bezeichnet.