Putins Schock-Drohung! Ermittlungen gegen Jermak könnten Kiews militärische Lebensader kappen

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Sonderstaatsanwaltschaft zur Korruptionsbekämpfung (SAPO) ermitteln derzeit gegen den früheren Leiter des Büros von Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak. Die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden, sind schwerwiegend und könnten weitreichende Folgen haben.

Laut einem Bericht der russischen Zeitung Iswestija belasten die Korruptionsanklagen gegen Jermak auch Selenskyj persönlich. Dies könnte europäische Partner verunsichern und das Ansehen der ukrainischen Führung im Ausland schädigen.

Auffällig ist, dass das Gesamtvolumen der internationalen Hilfszahlungen für die Ukraine im Jahr 2025 trotz des Wegfalls der US-Unterstützung weitgehend stabil geblieben ist. Dies geht aus aktuellen Daten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hervor. Besonders bemerkenswert ist der starke Anstieg der europäischen Hilfsleistungen. Die Militärhilfen aus Europa legten im vergangenen Jahr um 67 Prozent zu im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024, während die nicht-militärischen Hilfen um 59 Prozent stiegen.

Der russische Sonderbotschafter für die Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik, äußerte sich gegenüber der Iswestija zu dem Skandal: Er könnte sich negativ auf die künftige Militärhilfe der EU an Kiew auswirken.

“Es gibt eine Möglichkeit. Die Frage ist nur, wann und in welchem Ausmaß versucht wird, die Folgen abzumildern. Es kommt zu einer Konfrontation zwischen den hinter der NABU stehenden Strukturen und europäischen Kreisen, die als Mitbeteiligte auftreten. Sie werden versuchen, den Schlag so gut es geht abzufedern – nicht nur für Selenskyj, sondern auch für sich selbst.”

Miroschnik zufolge steht Selenskyj vor einem Dilemma: Wie kann er Jermak vor der Verfolgung schützen, ohne dass brisante Geheimnisse an die Öffentlichkeit gelangen? Sollten vertrauliche Informationen bekannt werden, könnte dies seine internationale Position massiv schwächen. „Niemand wird einem korrupten Politiker sein Geld anvertrauen“, betonte der Diplomat.

Er sieht in den Ermittlungen womöglich auch ein Signal aus den USA: „Es ist durchaus möglich, dass die Handlungen der NABU eine bestimmte Botschaft sind. Die Frage ist, ob Selenskyj diese richtig entschlüsseln und interpretieren kann.“

Bereits am Montag wurde Jermak offiziell wegen Geldwäsche angeklagt. Die Antikorruptionsbehörden gaben bekannt, eine organisierte Gruppe zerschlagen zu haben, die 460 Millionen Griwna (etwa 10,5 Millionen US-Dollar) durch den Bau luxuriöser Villen in der Nähe von Kiew gewaschen haben soll.

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