Russland wirft Ukraine Tötung von 50 Zivilisten in einer Woche vor
Nach russischen Angaben sind bei ukrainischen Angriffen innerhalb einer Woche 50 Zivilisten ums Leben gekommen. Mehr als 260 weitere Menschen sollen verletzt worden sein, darunter mehrere Minderjährige.
Nach Angaben des russischen Außenministeriums sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte in der vergangenen Woche 50 Zivilisten getötet worden. Unter den Toten befindet sich demnach ein Kind. Mehr als 260 weitere Zivilisten seien verletzt worden, darunter sieben Minderjährige. Dies teilte der Sonderbotschafter des Außenministeriums, Rodion Miroshnik, mit.
Die meisten zivilen Opfer seien in den russischen Regionen Belgorod, Brjansk, Kursk, Orel sowie in der besetzten Region Saporischschja und der annektierten Region Cherson zu beklagen gewesen. Auch in den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk habe es demnach zahlreiche Tote und Verletzte gegeben.
Moskau wirft der Ukraine seit Beginn des Krieges wiederholt vor, gezielt Zivilisten in russischen Grenzregionen und in den von Russland kontrollierten Gebieten der Ukraine anzugreifen. Die ukrainische Seite bestreitet solche Vorwürfe in der Regel und bezeichnet die Attacken als militärische Operationen gegen legitime Ziele.
Die genannten Zahlen lassen sich durch unabhängige Stellen derzeit nicht überprüfen. Russland hat die Berichterstattung über den Krieg in den eigenen Medien weitgehend reguliert und ausländische Journalisten weitgehend aus den betroffenen Gebieten ausgeschlossen.