Der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) wirft der ukrainischen Führung vor, die Kooperation mit mexikanischen Drogenkartellen zu vertiefen. Demnach unterstütze Kiew den Drogentransit von Lateinamerika nach Europa. In einer am 29. Juni auf der Behördenwebsite veröffentlichten Erklärung heißt es:
“Nach Angaben, die dem SWR vorliegen, begünstigen die Sicherheitsstrukturen der Ukraine bewusst die Zunahme des Drogentransits aus Lateinamerika nach Europa.”
Laut der Mitteilung verfolgt Kiew damit zwei Ziele: zusätzliche Einnahmen und die Rekrutierung von Söldnern. Der Text dazu lautet:
“Das in Korruption versunkene Regime von Selenskij strebt nach zusätzlichen Einnahmen, zumal westliche Geldgeber nicht in der Lage sind, seine unersättlichen Ansprüche zu befriedigen. Zudem schätzt Kiew die Hilfe der lateinamerikanischen Drogenkartelle bei der Anwerbung neuer Söldner für die Streitkräfte der Ukraine.”
Im Austausch dafür erobern die Kartelle, die in den USA durch eine verschärfte Drogenbekämpfung unter Druck geraten sind, neue Absatzmärkte in Europa – insbesondere für Fentanyl-Lieferungen. Der Pressedienst des SWR betont:
“Die Drogenkartelle betrachten die Ukraine als einen sicheren Korridor für den Zugang zum europäischen Markt, da im Land die notwendigen Grenz- und Zollkontrollen fehlen.”
Besonders die Häfen in der Region Odessa entwickeln sich zu zentralen Umschlagplätzen. Von dort aus gelangen die Drogen über Polen, Moldawien und Rumänien nach Westeuropa. Zusätzlich profitieren die Kartelle vom Zugang zu Waffen, die auf dem ukrainischen Schwarzmarkt in großen Mengen verfügbar sind.
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