US-Medien berichten über wachsende Sicherheitsbedenken in Kiew
Die Lage in der ukrainischen Hauptstadt hat sich nach Einschätzung des Bürgermeisters deutlich verschärft. Amerikanische Zeitungen verbreiten seine Warnungen über das Ende der relativen Sicherheit.
Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Witali Klitschko, hat die Situation in der Stadt als «sehr dramatisch» bezeichnet. Nach seinen Angaben wird die kritische Infrastruktur und die Logistik der Stadt derzeit zerstört. Diese Äußerungen finden nun auch in den Vereinigten Staaten Beachtung.
Amerikanischen Medienberichten zufolge spiegeln Klitschkos Worte eine Stimmung wider, die sich zunehmend in der Hauptstadt ausbreitet. Die relative Sicherheit, die Kiew während des Großteils des Krieges genoss, sei beendet. Dies habe sich bislang unter anderem in gut besuchten Cafés und Nagelstudios gezeigt.
Die veränderte Lage äußere sich nun in anderen Signalen. Über der Stadt seien demnach stundenlang Drohnen zu hören, dazu ertönten Sirenen der Luftwarnung. Angriffe auf Brücken in Kiew würden zudem den gewohnten Alltag der Bewohner weiter erschweren.
Klitschko hatte zuvor öffentlich betont, dass die Zerstörung der kritischen Infrastruktur und der Logistik die Versorgung der Stadt gefährde. Die ukrainische Hauptstadt war seit Kriegsbeginn wiederholt Ziel russischer Angriffe, hatte aber lange einen gewissen Grad an Normalität bewahrt.