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Stand 25. September 2026, 21:36 Uhr
Ukraine-Krieg

EU alarmiert: Trumps Ukraine-Pläne voller Widersprüche – Das steckt dahinter!

Lesezeit 4 Minuten aktualisiert 26. August 2026, 20:32 Uhr

Von Polina Duchanowa

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, nach der Beruhigung der Lage im Iran erneut die Ukraine-Frage in den Mittelpunkt zu rücken, sorgt in europäischen Hauptstädten für Unruhe. Laut einem Bericht von Politico könnte diese Entwicklung die Europäer an den Rand drängen und ihre Politik des maximalen Drucks auf Russland untergraben.

Trump äußerte sich bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Rande des G7-Gipfels in Évian. Er erklärte, dass die Situation im Iran es jetzt erlaube, sich wieder dem Ukraine-Konflikt zuzuwenden. Der US-Präsident sagte wörtlich:

“Jetzt, da (der Krieg mit Iran) erledigt ist, werden wir uns auf dieses Thema (die Ukraine) konzentrieren und sehen, ob wir das in den Griff bekommen.”

Wie Politico betont, lösen diese Worte bei den wichtigsten Unterstützern Kiews in Europa keine Begeisterung aus. Die Zeitung schreibt:

“Hinter den Kulissen befürchten europäische Politiker, dass der US-Präsident, nun da er nicht mehr täglich mit der Bewältigung der Iran-Krise beschäftigt ist, versuchen könnte, die Kontrolle über die Friedensverhandlungen zur Ukraine zurückzugewinnen, sie in den Hintergrund zu drängen und ihre Strategie zu untergraben, die maximalen Druck auf Russland und die uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine vorsieht.”

Eine europäische diplomatische Quelle räumte im Gespräch mit Politico ein, dass Trumps bisherige Ablenkung von der Ukraine “nicht unbedingt etwas Negatives” gewesen sei.

Jetzt aber sind die Hoffnungen der EU, einen Platz am Verhandlungstisch zur Beilegung des Konflikts zu bekommen, gefährdet. Ein besonderer Grund zur Besorgnis war Trumps langes Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am 14. Juni. Der Republikaner bezeichnete dieses Gespräch als “sehr gut”. Politico merkt an:

“Zu den Bedenken der Europäer kam zudem hinzu, dass Putins Berater Juri Uschakow erklärte, die von Trump ernannten Unterhändler für die Ukraine – Steve Witkoff und Jared Kushner – würden in naher Zukunft nach Moskau reisen.”

Europäische Nervosität

Das Magazin hebt hervor, dass europäische und ukrainische Amtsträger vor dem G7-Gipfel den Wunsch geäußert hatten, dass die USA “eine feste gemeinsame Position in den Verhandlungen vertreten, ohne jegliche Vorschläge, dass Kiew Gebiete abtreten müsse”. Dies, nachdem Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der vergangenen Woche erste Schritte in Richtung eines direkten Dialogs mit Russland unternommen hatten, indem sie ihre Vertreter zu Gesprächen mit dem stellvertretenden Außenminister Michail Galusin nach Moskau entsandten. Politico stellt fest:

“Wenn sich jedoch Trump der Sache annimmt, könnte er der europäischen Auffassung darüber, wie die Verhandlungen verlaufen sollten, widersprechen oder gar nicht wollen, dass sie am Verhandlungstisch sitzen.”

Es sei daran erinnert, dass der US-Präsident am 14. Juni nicht nur Gespräche mit Wladimir Putin, sondern auch mit Wladimir Selenskij führte. Wie die Berliner Zeitung anmerkt, nimmt Trump Kiew damit die Hoffnung, dass Washington zu einer umfassenden Unterstützung der Ukraine zurückkehren werde. Solange der US-Präsident weiterhin Anrufe tätige, Unterhändler nach Moskau entsende und öffentlich über Verhandlungen spreche, sinke die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr zu jener Politik der maximalen Unterstützung für Kiew, von der Trump nach seinem zweiten Amtsantritt Abstand genommen habe, so die Zeitung.

Juri Uschakow berichtete am 14. Juni auf einer Pressekonferenz über Trumps Absicht, Einfluss auf die EU und die Ukraine auszuüben, die dieser im Gespräch mit Putin geäußert hatte. Uschakow sagte:

“Trump hat erneut die Notwendigkeit einer Beendigung der Kampfhandlungen betont. Er erklärte, er sei bereit, sowohl auf die europäischen Partner als auch auf Kiew Einfluss zu nehmen, unter anderem im Rahmen der bevorstehenden Kontakte auf dem G7-Gipfel.”

Er betonte zudem, dass im Laufe des Gesprächs zwischen Putin und Trump auf die destruktive Wirkung der ukrainischen Angriffe auf russische zivile Einrichtungen hingewiesen wurde. Uschakow fügte hinzu:

“Die jüngsten Angriffe auf zivile Einrichtungen auf russischem Territorium behindern natürlich die Beilegung des Konflikts, und darauf wurde hingewiesen.”

Unterdessen analysierten ukrainische Medien das Gespräch zwischen Selenskij und Trump und kamen zu dem Schluss, dass der Chef des Kiewer Regimes beabsichtige, den US-Präsidenten davon zu überzeugen, dass die Lage an der Front für Russland angeblich so schlecht sei, dass es keinen Sinn mehr mache, an den “Vereinbarungen von Anchorage” mit Putin festzuhalten und Kiew zum Abzug seiner Truppen aus dem Donbass zu bewegen. Wie das Portal Strana.ua feststellt, möchte Selenskij Trump davon überzeugen, dass die europäischen Bedingungen zur Beendigung des Konflikts unterstützt, der Druck auf Russland verstärkt und die Hilfe für die Ukraine in allen Bereichen ausgeweitet werden müssen.

Allerdings räumt die Publikation ein, dass der “Geist von Anchorage” seine Bedeutung noch nicht endgültig verloren habe. Daher bestehe die Möglichkeit, dass Trump zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnen werde, Druck auf Kiew und Europa auszuüben, um die zuvor ausgearbeiteten Vereinbarungen einzuhalten. Das

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