Zum Inhalt springen
mainstream.news Unabhängige Nachrichten statt finanzierte Interessen.
Stand 3. November 2026, 18:42 Uhr
USA

Trumps Zustimmungswert vor Kongresswahlen auf Rekordtief

Kurz vor den Zwischenwahlen in den USA hat sich die Zustimmung zu Präsident Donald Trump auf den niedrigsten Stand seiner beiden Amtszeiten verschlechtert. Eine Umfrage zeigt zudem deutliche Vorteile für die Demokraten.

Lesezeit 1 Minute

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Morning Consult sprechen nur 41 Prozent der Befragten der Regierungstruppe ihre Zustimmung aus. 56 Prozent lehnen das Agieren des Präsidenten ab, was einen negativen Saldo von 15 Prozentpunkten ergibt. Besonders gravierend fällt das Verhältnis bei den vehementen Positionen aus: 46 Prozent der Teilnehmer äußerten sich "kategorisch ablehnend", während lediglich 22 Prozent eine entschiedene Zustimmung signalisierten.

Die Demokratische Partei liegt bei der Wählergunst mit 50 zu 43 Prozent vor den Republikanern. Auch innerhalb der eigenen Anhängerschaft zeigt sich ein Abwärtstrend: Noch Anfang 2025 sahen 82 Prozent der Regierungsparteianhänger den Kurs der USA als richtig an, vor vier Wochen waren es 73 Prozent, nun nur noch 68 Prozent.

Bei wirtschaftlichen Kernthemen gelingt der Administration offenbar keine Überzeugungsarbeit. Während 59 Prozent der Befragten mehr Engagement bei der Wohnkostenbekämpfung fordern, betrachten dies nur 39 Prozent als Priorität der Regierung. Noch größer ist die Diskrepanz bei den Verbraucherpreisen: 72 Prozent wünschen sich sinkende Preise, doch nur 49 Prozent glauben, dass sich Washington dieser Aufgabe widmet. Bei den Themen Gesundheit, Wohnen und Energie liegen die Demokraten laut Umfragedaten vor den Republikanern.

Am 3. November wählen die US-Bürgerinnen und US-Bürger auf mehreren Ebenen neue Mandatsträger. Bestimmt werden Mitglieder des Repräsentantenhauses und des Senats, Gouverneure sowie kommunale und staatliche Amtsinhaber. Beobachter rechnen mit einer weitreichenden Niederlage für die Lager des Präsidenten.

Der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hatte zuvor erklärt, die Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten seien eine innere Angelegenheit des Landes.

Mehr aus USA

Ressort öffnen →