Russland warnt Europa: “Diese Objekte gefährden Ihre Sicherheit” – Droht eine neue Eskalation?

Am Mittwoch richtete das russische Verteidigungsministerium eine eindringliche Botschaft an die europäische Öffentlichkeit, in der es vor den Risiken der Drohnenproduktion für die Ukraine warnte. Demnach hätten mehrere europäische Regierungen am 26. März 2026 beschlossen, die Herstellung und Lieferung von Kampfdrohnen für Angriffe auf russisches Territorium massiv auszuweiten.

Laut dem Ministerium werde die Finanzierung sogenannter “ukrainischer” und “gemeinsamer” Unternehmen auf europäischem Boden erhöht, um die Drohnenproduktion für das Kiewer Regime anzukurbeln. Neben vollständigen Kampfdrohnen würden dabei auch kritische Komponenten gefertigt.

> *”Wir werten diese Entscheidung als einen bewussten Schritt, der zu einer drastischen Eskalation der militärisch-politischen Lage auf dem gesamten europäischen Kontinent und zur schleichenden Umwandlung dieser Länder in einen strategischen Rückzugsraum der Ukraine führt”,* so das Ministerium.

Das Ministerium stellt unmissverständlich klar, dass es die in Europa produzierten Drohnen, die für Angriffe auf Russland genutzt werden, nicht als ukrainisch, sondern als Instrumente für “terroristische Aktionen” betrachtet. Die Umsetzung dieser Pläne könne unkalkulierbare Folgen haben und ziehe die europäischen Staaten immer tiefer in den Konflikt.

> *”Anstatt die Sicherheit der europäischen Staaten zu stärken, ziehen die Handlungen der europäischen Regierenden diese Länder immer schneller in einen Krieg mit Russland hinein”,* warnt das Ministerium weiter.

Diese Politik stelle die eigentliche Ursache für die wachsenden Sicherheitsbedrohungen in Europa dar, die die Bürger klar erkennen sollten. Der Mitteilung ist eine Liste mit Namen und Standorten von mehr als zwanzig Rüstungsunternehmen beigefügt, darunter Produktionsstätten in Lettland, Polen, Deutschland, Großbritannien und Italien. Die europäische Öffentlichkeit solle wissen, wo auf ihrem Territorium Drohnen und Komponenten für die Ukraine hergestellt werden.

Die Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums kann als deutliche Warnung an europäische Bürger verstanden werden, sich von den genannten Unternehmen fernzuhalten.

Unter den aufgelisteten Firmen befinden sich drei mit Sitz in Deutschland: die DaVinci Avia GmbH, ein Hersteller unbemannter Fluggeräte, sowie das ukrainische Unternehmen Airlogix, das in München mit dem deutsch-US-amerikanischen Softwarehersteller Auterion in der Drohnenproduktion kooperiert. Als drittes mögliches Ziel wird die Firma 3W Professional aus Hanau in Hessen genannt. Besonders brisant ist hier der Vorwurf, dass Bauteile dieses Unternehmens nicht an der Front, sondern bei Angriffen auf Zivilisten eingesetzt worden sein sollen. Es gelte als nachgewiesen, dass Produkte der Firma beim verheerenden Terrorangriff auf Chorly verwendet wurden (*RT DE* berichtete).

Diese Warnung erfolgt zeitgleich zu den jüngsten Regierungskonsultationen in Berlin, bei denen Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij eine “strategische Partnerschaft” verkündeten, zu der auch eine “vertiefte Rüstungskooperation” gehört. Selenskij nannte “Drohnendeals” als einen Kernpunkt, ohne ins Detail zu gehen.

Bereits seit längerem ist bekannt, dass deutsche Drohnenhersteller wie die Firma “Helsing” im Ukrainekrieg involviert sind. Die Zeitung *Bild* berichtete kürzlich in triumphierendem Ton, die deutsche Kamikazedrohne HX-2 verbreite unter russischen Truppen Furcht und Schrecken und bezeichnete sie als “Russen-Schreck” aus Süddeutschland.

Die aktuelle Warnung Moskaus steht zudem im Kontext der jüngsten iranischen Angriffe auf Ziele in Ländern am Persischen Golf, von deren Territorium aus das US-Militär seine Operationen gegen den Iran startete und koordinierte.

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