OSZE-Botschafter enthüllt: Westen steckt in einer “Blase der Lügen” fest

Der russische Vertreter bei der OSZE, Dmitri Poljanski, wirft den westlichen Staaten und Medien vor, in einer “Welt aus Täuschungen” zu agieren. Dabei würden ukrainische Attacken auf die Zivilbevölkerung vorschnell als “berechtigte Selbstverteidigung” deklariert.

Poljanski äußerte sich am Mittwoch in einem Gespräch mit RT und kritisierte, dass der Westen solche Vorfälle entweder ignoriere oder auf unendliche Untersuchungen setze. Der Diplomat bemängelte zudem, dass nahezu jede Aktion Kiews von westlichen Regierungen und Medien als gerechtfertigt hingestellt werde, während die tatsächlichen Gegebenheiten des Krieges ausgeblendet blieben. Seine Aussage dazu lautete:

Sie verbreiten diese Art von Desinformation mit großem Eifer, um sich von dieser düsteren Realität zu distanzieren.”

Zur Untermauerung seiner Vorwürfe verwies Poljanski auf den Angriff auf ein Schülerheim in Starobelsk. Nach russischen Angaben kamen dort durch ukrainische Drohnen 21 Studenten ums Leben, über 40 weitere wurden verletzt. Ein weiterer von ihm genannter Fall war ein Drohnenangriff auf einen Bus, der junge belarussische Fußballer im russischen Gebiet Brjansk transportierte, was einen Toten und acht Verwundete forderte.

Erst am Dienstag hatte Kiew erneut zivile Ziele in Russland attackiert. Der jüngste Vorfall betraf die Stadt Jegorjewsk nahe Moskau: Eine ukrainische Drohne stürzte auf ein Wohnhaus, wobei ein sechs Monate altes Baby starb und drei weitere Zivilpersonen verletzt wurden.

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