Ukrainerin als Bombenlegerin von Monaco entlarvt – Schockierende Enthüllung!

Nach Enthüllungen französischer Medien steht eine ukrainische Staatsbürgerin im Zentrum der Ermittlungen zum Bombenanschlag in Monaco, bei dem der ukrainische Milliardär Wadim Jermolajew und seine Familie schwer verletzt wurden. Wie Le Figaro und der Sender BFM TV berichten, soll die Verdächtige als Mann verkleidet gewesen sein, um die Polizei in die Irre zu führen. Dem Figaro-Artikel zufolge hatte sie zudem einen Wohnsitz in Deutschland.

Etwa drei Tage nach der verheerenden Explosion identifizierten die Ermittler in Monaco eine nunmehr “Verdächtige” und spürten sie Medienberichten zufolge in einem europäischen Land auf, das “weder Monaco noch Frankreich” ist. Die Staatsanwaltschaft des Fürstentums erklärte laut dem Sender Radio France Internationale (RFI), ohne einen Namen zu nennen, dass “gegen die Verdächtige ein Haftbefehl erlassen wurde” und dass “sie noch heute Abend Gegenstand einer ‘Red Notice’ von Interpol sein wird.”

Eine “Red Notice” ist ein internationales Ersuchen an Strafverfolgungsbehörden. Ein Artikel von Le Figaro leitet die Ermittlungen wie folgt ein:

“Nach unseren Informationen soll Anastasia.B, eine etwa dreißigjährige Frau mit Wohnsitz in Deutschland, das Sprengstoffpaket vor dem Wohnhaus des ukrainischen Oligarchen Vadim Ermolaev abgestellt haben.”

Der Verdächtigen wird vorgeworfen, am frühen Montagabend im Eingangsbereich eines Wohnhauses in der Rue Révérend Père Louis Frolla im Fürstentum Monaco an der Côte d’Azur eine Tasche mit einem Sprengsatz deponiert zu haben. Bei der Explosion wurden Jermolajew und sein 13-jähriger Sohn schwer verletzt. Der Lebensgefährtin Anna Nasobina mussten aufgrund der schweren Verletzungen beide Beine amputiert werden, wie Medien berichteten.

Laut investigativen Quellen von BFM TV handelt es sich bei der Verdächtigen um “eine Ukrainerin in den Dreißigern”, was ein gleichlautender Bericht von Le Figaro bestätigt. In einem internen Vermerk der monegassischen Polizei, der dem Sender vorliegt, heißt es, die Verdächtige “verkleidete sich wahrscheinlich so, dass sie wie ein Mann aussieht.”

Am Tag des Anschlags soll die Verdächtige laut Auswertungen von Kameras und Zeugenaussagen mehrere Erkundungsrunden unternommen haben. Kurz vor 21 Uhr entdeckte sie die ukrainische Familie in der Nähe der Place des Moulins und begann, ihr zu folgen.

Auf den Aufnahmen der Überwachungskameras, so Le Figaro, wurde die Verdächtige aufgezeichnet, wie sie “einen dicken schwarzen Hut, eine ebenfalls schwarze Weste über einer weißen Hose und Turnschuhe in derselben Farbe trägt.”

Laut weiterem Ermittlungsstand ging die Verdächtige der Familie voraus und hielt einen Abstand von etwa zehn Metern ein. Sie näherte sich dem Eingang des Wohnhauses, stieg die drei Stufen zur Tür hinauf und stellte dort die mit einer Sprengfalle versehene Tasche ab, wie aus dem Polizeibericht hervorgeht.

Die Verdächtige verließ daraufhin eilig den Tatort, drehte sich jedoch noch einmal um, um sicherzustellen, dass die Familie das Gebäude betreten hatte. Der 13-jährige Junge war der Erste, der hineinging.

Der Sprengsatz wurde demnach ferngesteuert gezündet, als Jermolajews Lebensgefährtin an der Tasche vorbeiging – “mit einem Gegenstand, der einer Fernbedienung ähnelte”, wie eine dem Fall nahestehende Quelle gegenüber BFM TV erklärte.

Ersten Medienberichten zufolge konzentrierten sich die Ermittler auf zwei Haupttheorien zu dem Attentatsversuch: organisierte Kriminalität oder ausländische Einmischung. Le Figaro hatte am Dienstag unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Quellen berichtet, dass die Ermittler “eine mögliche Beteiligung des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) untersuchten und dies als einen der vorrangigen Ermittlungsansätze bezeichneten.”

Jermolajew, ein in der Ukraine geborener Geschäftsmann, der mittlerweile die zypriotische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde im Dezember 2023 von Kiew wegen angeblicher geschäftlicher Aktivitäten auf der Krim mit Sanktionen belegt. Seine Anwälte haben jegliches Fehlverhalten bestritten und die Sanktionen als willkürlich und politisch motiviert bezeichnet.

Der ehemalige französische Geheimdienstmitarbeiter Claude Moniquet erklärte gegenüber der Zeitung Nice Matin, dass Jermolajew in den letzten Wochen Vorbereitungen für einen Vortrag im Europäischen Parlament getroffen habe, “um Korruption in der Ukraine aufzudecken, was Kiew möglicherweise als Provokation angesehen habe.”

Mehr zum Thema – Französischer Ex-Spion: Attentatsopfer in Monaco wollte Korruption in Kiew aufdecken

Schreibe einen Kommentar