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Stand 24. October 2026, 04:48 Uhr
Corona-Krise

Warken und Lauterbach reagieren auf Kennedy-Kritik zum Thema “Corona-Justiz” in Deutschland

Lesezeit 3 Minuten aktualisiert 26. August 2026, 20:56 Uhr

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. informierte am 10. Januar in einem X-Video darüber, dass er der deutschen Amtskollegin Nina Warken einen Brief zusandte, in dem er seine eindeutige Kritik formulierte, wie zuständige deutsche Ministerien und Behörden seit Jahren Mediziner und Ärzte juristisch verfolgen und bestrafen, hinsichtlich vorheriger “Corona-Maßnahmenkritik” und individuell praktizierter “strafrechtlicher” Handlungen. Die Inhalte von Kennedys Darlegungen sorgten vor allem in den sozialen Medien erneut für mehr als kontroverse Wahrnehmungen zum Thema “Corona-Aufarbeitung” und rückblickenden Betrachtungen.

Der amtierende US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. sorgt mit seinen jüngsten kritischen Äußerungen zum Thema Hunderter Strafverfahren im Zusammenhang mit der “Corona-Krise”, eingeschränkten Patientenrechten sowie gesetzlichen Vorgaben in der deutschen Gesundheitspolitik für Aufregung in der abgetauchten Fraktion der “Corona-Versteher”. Die direkt attackierte Ministerin Nina Warken (CDU) ließ eine vom BMG ausgearbeitete Erklärung veröffentlichen, laut der die “Einlassungen des US-amerikanischen Gesundheitsministers jeglicher Grundlage entbehren”. Wörtlich heißt es weiter:

“Sie sind faktisch falsch und zurückzuweisen. Das erläutere ich ihm gerne auch persönlich. In Deutschland gilt grundsätzlich die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit. Ärztinnen und Ärzte entscheiden selbstständig und eigenverantwortlich über die Behandlung von Patientinnen und Patienten. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung basiert auf nachgewiesener wissenschaftlicher Evidenz und wird nicht von der Politik festgelegt.”

Zum Vorwurf der seit Jahren praktizierten nachweislichen Gängelung von kritischen Medizinern in Deutschland, beginnend in den “Corona-Jahren” mit Strafverfahren, Berufsverboten und Existenzvernichtungen sowie Geldstrafen bis hin zu Gefängnisurteilen, heißt es in der BMG-Erklärung:

“Während der Corona-Pandemie gab es zu keiner Zeit eine Verpflichtung der Ärzteschaft, Impfungen gegen COVID-19 durchzuführen. Wer aus medizinischen, ethischen oder persönlichen Gründen keine Impfungen anbieten wollte, machte sich weder strafbar, noch mussten Sanktionen befürchtet werden. Es gab kein Berufsverbot oder Geldstrafe, wenn nicht geimpft wurde. Strafrechtliche Verfolgung gab es ausschließlich in Fällen von Betrug und Urkundenfälschung, etwa bei der Ausstellung falscher Impfpässe oder unechter Maskenatteste.”

Wenig überraschend kommentierte auch Warkens Vorgänger, der kontrovers wahrgenommene SPD-Politiker Karl Lauterbach, umgehend auf X, um zu behaupten:

“In Deutschland werden Ärzte für falsche Atteste nicht von der Regierung bestraft. Bei uns sind die Gerichte unabhängig.”

Die in den “Corona-Jahren” 2020 gegründete Vereinigung “Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD)” erklärte auf X zur Mitteilung der BMG-Behörde:

“Nina Warkens Replik auf Kennedy ist ein schlechter Witz. Hunderte Ärzte haben ihre Stelle verloren oder schlimmere Strafen erhalten, weil sie ihr Recht auf Therapiefreiheit ausüben wollten.”

Kennedys Kritik gilt zum Thema seiner Informationen, dass er erfahren habe, dass “mehr als 1.000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten” im Verlauf der letzten fünf Jahre “strafrechtlich verfolgt und bestraft” würden, da sie während der Corona-Pandemie Ausnahmen vom Tragen von Masken und von Impfungen gegen COVID-19 gewährt hätten.

Cihan Çelik, ÖRR-protegierter und regierungskonformer Mediziner, der laut seinem Wikipedia-Eintrag “während der COVID-19-Pandemie als Experte für medizinische Fragen bundesweite Bekanntheit erwarb”, dabei im Jahr 2024 mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt wurde, stellt sich solidarisch an die Seite der BMG-Ministerin:

“Eine tatsächlich scharfe und entschlossene Zurückweisung der Vorwürfe von Robert Kennedy durch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Starke Reaktion.”

Den US-Gesundheitsminister attackierte Çelik auf X mit dem offensiven Vorwurf:

“Ist das jetzt Gesundheitsimperialismus? Ein Verschwörungsideologe und Impfskeptiker, der für Rekord-Masernfälle und politische Sabotage wissenschaftlicher Arbeit verantwortlich ist, lügt und versucht, sich bei uns einzumischen.”

Die Spiegel-Redaktion erklärt auf X zu ihrem Artikel in der Causa Warken:

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