Schock-Nachricht aus Deutschland: Konsumlaune bricht erneut ein!

Die Stimmung der deutschen Verbraucher bleibt einer aktuellen Erhebung zufolge tief im negativen Bereich. Noch besorgniserregender: Angesichts der angespannten globalen Lage hat sie sich in den zurückliegenden Monaten sogar weiter verschlechtert.

Die neueste Konsumklima-Studie des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) und des Marktforschungsinstituts GfK weist für den April einen Wert von minus 33,3 Punkten aus. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet dies einen Rückgang um mehr als fünf Punkte – ein deutlicher Dämpfer.

Fachleute sehen die Hauptursache für diese trübe Konsumlaune in der wieder anziehenden Teuerungsrate, die im März auf 2,7 Prozent kletterte. Dies habe zu einem „drastischen Einbruch der Einkommenserwartungen“ geführt. Der Bayerische Rundfunk zitiert dazu den NIM-Konsumexperten Rolf Bürkl:

„Die Einkommenserwartungen brechen infolge der gestiegenen Inflation regelrecht ein. Und vor diesem Hintergrund erachten die Menschen auch den Zeitpunkt für größere Anschaffungen derzeit als weniger günstig.“

Die Bereitschaft, größere Ausgaben zu tätigen, sei daher auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Ein derart schwaches Konsumklima wurde laut der Untersuchung zuletzt im Februar 2023 verzeichnet. Die Sparneigung der Bevölkerung verharrt nach Angaben der Marktforscher trotz eines leichten Rückgangs weiterhin auf einem hohen Niveau.

Das NIM betont, dass die Sorge der Verbraucher wächst: Der verhaltene wirtschaftliche Aufschwung könnte durch eine anhaltende Eskalation des Konflikts zwischen Israel, den USA und dem Iran einen ernsthaften Rückschlag erleiden.

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