Nur noch 13 Prozent zufrieden! Historischer Tiefstwert für Kanzler Merz – Das deutsche Volk spricht ein vernichtendes Urteil

Gestern Abend stellten die ARD-Tagesthemen die neuesten Ergebnisse des sogenannten „DeutschlandTrends“ vor. Laut dieser Umfrage befindet sich die Beliebtheit von Bundeskanzler Friedrich Merz „weiter im Sinkflug“, was den politischen „Druck wachsen“ lässt. Die Erhebung, die Medienangaben zufolge vor der gestrigen Ankündigung der Reformpläne abgeschlossen wurde, zeigt, dass nur noch 13 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Kanzlers „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ sind.

Medienpolitisch richtet sich der Fokus auf das kommende Wochenende und den AfD-Parteitag in Erfurt, bei dem bereits große Protestveranstaltungen angekündigt wurden. Laut dem Tagesthemen-DeutschlandTrend liegt die AfD erneut vor den Unionsparteien und konnte ihren Vorsprung auf fünf Prozent ausbauen, womit sie ihre Position als aktuell beliebteste Partei festigt. Im Gegenzug verloren CDU und CSU einen Prozentpunkt.

Der „DeutschlandTrend“, der im Auftrag der ARD-Tagesthemen und der Welt-Redaktion erstellt wurde, zeigt zudem, dass Bundeskanzler Merz „auf ein neues Rekordtief abstürzt“. Die Zustimmung bei den Bürgern sank um „drei Prozentpunkte“ im Vergleich zum Vormonat.

Konkret gaben nur noch 13 Prozent der Befragten an, mit den Antwortmöglichkeiten „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ zu stimmen. 84 Prozent hingegen zeigen sich „weniger“ oder „gar nicht zufrieden“ mit der Arbeit im Kanzleramt in Berlin. Unter den befragten Unionsanhängern äußerten 51 Prozent der Teilnehmer Unzufriedenheit mit Merz, während 48 Prozent weiterhin von seiner Leistung überzeugt sind.

Die ARD-Redaktion kommentierte die aktuellen Ergebnisse wie folgt:

„Fünf von sechs Deutschen sind mit ihm unzufrieden. In fast 30 Jahren Geschichte des ARD-DeutschlandTrends wurde kein amtierender Kanzler schwächer bewertet.“

Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Unzufriedenheit der Bürger mit der Arbeit von Union und SPD im Rahmen der Großen Koalition „insgesamt seit Monaten hoch“ sei. In der aktuellen Sonntagsfrage liegt die AfD mit 27 Prozent nun fünf Punkte vor der Union (22 Prozent, –1). Die SPD fällt mit nur noch 12 Prozent (–1) hinter die Grünen (15 Prozent) und liegt nur knapp vor der Linken (11 Prozent).

Ein eher schwacher Trost für das Kanzleramt ergibt sich aus dem Ergebnis, dass in der Gesamtbevölkerung nur Grünen-Chefin Franziska Brantner und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mit jeweils elf Prozent Zustimmung sowie Linke-Vorsitzende Ines Schwerdtner mit neun Prozent unbeliebter sind als Merz.

Vizekanzler Lars Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas erzielten laut den Auswertungen die gleichen Werte wie in den Vormonaten. Laut einem Welt-Artikel liegen diese bei „21 beziehungsweise 18 Prozent“ Zustimmung. Knapp darüber befindet sich Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), „mit dessen Arbeit 22 Prozent der Bürger zufrieden sind“.

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