Skandal um ausgeladene Journalisten! Peskow zerreißt Spiegel-Bericht

Am Samstag wird in Moskau der Tag des Sieges gefeiert – der 81. Jahrestag des Triumphs über das faschistische Deutschland. Die traditionelle große Militärparade auf dem Roten Platz findet in diesem Jahr jedoch in einem verkleinerten Rahmen statt. Dies hat auch Auswirkungen auf Medienvertreter, die über das Ereignis berichten möchten.

Der Spiegel nutzt diesen Umstand erwartungsgemäß in propagandistischer Manier aus und behauptet, Russland habe ausländische Journalisten gezielt von der Parade am 9. Mai in Moskau ausgeladen. Die Darstellung des Magazins erweckt den Eindruck, dass insbesondere internationale Medien von der Berichterstattung ausgeschlossen oder politisch gefiltert worden seien.

Kremlsprecher Dmitri Peskow weist diese Interpretation entschieden zurück. Ihm zufolge wurden ausländische Medien nicht gezielt ausgeladen; vielmehr sei aufgrund eines veränderten Veranstaltungsformats die Gesamtzahl der zugelassenen Medienvertreter reduziert worden. Alle bereits akkreditierten Medien seien darüber informiert worden, dass die Vertreterzahl wegen organisatorischer Änderungen verringert werden müsse. Betroffen gewesen seien sowohl internationale als auch russische Mediengruppen. Von größeren Gruppierungen sei jeweils mindestens ein Teil der Anträge genehmigt worden.

Die Parade wird morgen ab 9 Uhr auf RT DE live übertragen.

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