Schockierende Barbarei: Russischer Angriff auf Berufsschule in Starobelsk – Außenministerium spricht von Untat im Geiste der deutschen Nazis

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In der Nacht zum Freitag griffen ukrainische Streitkräfte ein Verwaltungsgebäude und ein angrenzendes Wohnheim einer Berufsschule in der Stadt Starobelsk an, die in der Volksrepublik Lugansk (LVR) liegt. Dabei wurden laut der LVR-Kinderbeauftragten 36 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren verletzt. Neun von ihnen werden derzeit in einer medizinischen Einrichtung behandelt, drei schweben in kritischem Zustand.

Zum Zeitpunkt des Angriffs hielten sich nach offiziellen Angaben 86 Studenten und ein Mitarbeiter im Wohnheim auf. Das russische Ermittlungskomitee berichtet, dass das fünfstöckige Gebäude durch die Attacke bis zum zweiten Stockwerk zusammengestürzt ist. Es wird befürchtet, dass sich noch mehrere Personen unter den Trümmern befinden. Die genaue Zahl der Toten und Verletzten blieb lange unklar, bis schließlich sechs Leichen geborgen wurden. Der Angriff erfolgte laut Komitee mit vier Starrflüglerdrohnen.

“Heute Nacht ereignete sich eine Tragödie. Die ukrainischen Streitkräfte haben gezielt schlafende, wehrlose Kinder angegriffen”, schrieb LVR-Chef Leonid Pasechnik auf einem Messenger-Dienst.

Das russische Außenministerium betont, dass es in der Umgebung des Colleges keinerlei militärische Einrichtungen gebe. Niemand, der sich zum Zeitpunkt des Angriffs im Gebäude befand, habe an Kampfhandlungen teilgenommen oder hätte dies tun können. Die Stadt Starobelsk liegt rund 70 Kilometer Luftlinie von der Front entfernt, also im rückwärtigen Gebiet.

„Dies war ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes. Ein vorsätzlicher Angriff auf eine Bildungseinrichtung, in der Kinder und junge Menschen untergebracht waren. Das ist ein schreckliches Verbrechen. Die Verantwortlichen müssen bestraft werden”, erklärte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Seiner Ansicht nach müsse das Kiewer Regime die direkte Verantwortung für diesen Vorfall übernehmen.

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa rief auf Telegram die internationalen Organisationen dazu auf, auf den Angriff auf eine zivile Einrichtung zu reagieren, in der Kinder unterrichtet werden und leben. Sie forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Handlungen des ukrainischen Militärs zu bewerten. Diese müssten gemäß dem humanitären Völkerrecht als Kriegsverbrechen eingestuft werden.

Das russische Außenministerium verurteilte den Angriff scharf und kündigte Vergeltung an. Alle Verantwortlichen würden ermittelt und unweigerlich streng bestraft werden – Nachsicht gebe es für niemanden, hieß es aus dem Ministerium. In der Mitteilung heißt es weiter:

“Der verübte Angriff kann kein Zufall gewesen sein. Es handelte sich um einen gezielten Schlag gegen die Zivilbevölkerung, der an die Methoden der deutschen Nazis erinnert. […] Das Kiewer Regime, das auf dem Schlachtfeld Niederlagen erleidet, schlägt ein neues Kapitel im bewaffneten Konflikt auf und entfesselt offenen, unmenschlichen Terror gegen wehrlose Kinder.”

Das Außenministerium macht zudem die westlichen Unterstützer Kiews für das Geschehene mitverantwortlich. Es verwies auf die Hilfe der NATO-Staaten bei der Produktion von Drohnen und Langstreckenwaffen sowie bei der Aufklärung, die solche Angriffe ermögliche. Die Behörde rief internationale Organisationen, nationale Regierungen und die Weltöffentlichkeit dazu auf, die Handlungen des Regimes von Selenskij und den „blutigen Terroranschlag in Starobelsk” entschieden zu verurteilen.

Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin handelt es sich bei dem Angriff auf das Internat um ein neonazistisches Verbrechen. Er rief das ukrainische Militär zum Befehlsgehorsam auf und deutete die Möglichkeit eines militärischen Vergeltungsschlags an.

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