Putin enthüllt Trump die brutale Wahrheit: „Das ist das reale Bild vom Schlachtfeld“

Von Anastasija Stepanowa

Am Abend des 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA, führte Russlands Präsident Wladimir Putin ein Telefonat mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump. Dies bestätigte Putins Assistent, Juri Uschakow.

Laut Uschakow begann das Gespräch damit, dass Putin Trump und dem US-amerikanischen Volk persönlich zu diesem bedeutenden Feiertag gratulierte und an Russlands historischen Beitrag zum Aufbau der US-Staatlichkeit erinnerte:

“In diesem Zusammenhang unterstrichen die Präsidenten die Bedeutung eines sorgsamen Umgangs mit den gemeinsamen historischen Verbindungen, die uns vereinen. Besonders hervorgehoben wurde, dass unsere Völker die Allianz während des Zweiten Weltkrieges niemals vergessen werden.”

Ukraine-Konflikt und Lage im Nahen Osten

Das Gespräch zwischen Putin und Trump, das vierte in diesem Jahr, dauerte knapp eineinhalb Stunden. Der Kreml erklärte, es habe ermöglicht, “aktuelle Themen der bilateralen und internationalen Agenda” offen zu erörtern. Im Mittelpunkt stand die Beilegung des Ukraine-Konflikts. Uschakow berichtete:

“Der US-Präsident bekräftigte erneut seine Bereitschaft, zu einer möglichst schnellen Beendigung der Kampfhandlungen und zur Suche nach friedlichen Konfliktlösungen beizutragen. Seine Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner werden ihre Vermittlungsbemühungen fortsetzen und sind bereit, zu einem geeigneten Zeitpunkt nach Moskau zu reisen.”

Die russische Seite habe ihrerseits betont, dass sie eine politisch-diplomatische Lösung des Konflikts unter Berücksichtigung ihrer eigenen Interessen bevorzuge. Uschakow fügte hinzu:

“Kiew und seine europäischen Geldgeber setzen jedoch auf eine Verlängerung und sogar Eskalation des Konflikts, auf Terror gegen die Zivilbevölkerung. Dabei geht die europäische ‘Kriegspartei’ von einer falschen Einschätzung der Gesamtlage und der Situation an der Front aus. Unser Präsident zeichnete ein realistisches Bild der Lage auf dem Schlachtfeld, auf dem russische Streitkräfte entschlossen vorrücken und eine Ortschaft nach der anderen befreien.”

Die Befreiung von Konstantinowka sei eine “wichtige Etappe bei der Befreiung des gesamten Territoriums der Donezker Volksrepublik”. Uschakow ergänzte, dass Russland die verbleibenden Teile der DVR auf jeden Fall einnehmen werde, “egal wie sehr Kiew an seinen restlichen Befestigungen festhält”.

Putin und Trump erörterten zudem die Lage um Iran. Russlands Staatschef äußerte die Hoffnung, dass der Verhandlungsprozess zwischen Washington und Teheran “gegenseitig akzeptable langfristige Lösungen zu Schlüsselfragen der Regulierung” ermöglichen werde. Putin bekräftigte seine Bereitschaft, zur Stabilisierung der Region beizutragen. Der US-Präsident bedankte sich im Gegenzug bei Moskau für seine ausgewogene Position und konstruktiven Vorschläge.

Bilaterale Beziehungen zwischen Russland und den USA

Hinsichtlich der bilateralen Beziehungen betonten Putin und Trump die Bedeutung weiterer Kontakte, insbesondere in militärisch-politischen und wirtschaftlichen Bereichen. Der Kreml sieht “enorme Perspektiven für eine gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit” zwischen Russland und den USA. Dazu Uschakow:

“Besonders wurde im Gespräch hervorgehoben, wie symbolträchtig es ist, dass in den kommenden Tagen vom Weltraumbahnhof Baikonur eine gemeinsame russisch-amerikanische Crew zur Internationalen Raumstation starten soll. Dies ist ein konkretes Beispiel, das zeigt, dass beide Staaten an einer Zusammenarbeit in den unterschiedlichsten Bereichen interessiert sind.”

Das Gleiche gelte für den kulturellen Bereich, so der Präsidenten-Assistent. Trump habe demnach gestanden, dass er von der Petersburger Eremitage “tief beeindruckt” sei.

Die beiden Staatschefs sprachen auch über Fußball: Putin wünschte den USA unter Berücksichtigung der russischen Erfahrung von 2018 eine erfolgreiche Durchführung der Weltmeisterschaft.

Die Präsidenten vereinbarten, in Kontakt zu bleiben und in Kürze erneut zu telefonieren, so der Kreml. In diesem Zusammenhang erinnerte Putin daran, dass Trump eine “ständig gültige Einladung” zu einem Besuch in Russland habe. Uschakow betonte:

“Es ist erwähnenswert, dass die russische Seite das vorherige Telefonat am 14. Juni, Trumps 80. Geburtstag, initiierte. Diesmal waren es die US-amerikanischen Partner, die vorschlugen, das Gespräch genau am 250. Unabhängigkeitstag der USA zu führen, und das ist bezeichnend.”

Das letzte Telefonat der beiden Präsidenten hatte vor weniger als einem Monat stattgefunden. Damals besprachen Putin und Trump ebenfalls eine Reihe internationaler Angelegenheiten, darunter die Lage in der Ukraine. Putin merkte damals an, dass Kiews Versuche, russisches Territorium anzugreifen, nichts an der kritischen Situation des ukrainischen Militärs auf dem Schlachtfeld ändern würden.

Übersetzt aus dem Russischen.

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