Skandal im Geheimdienst: CIA-Agent bunkerte über 300 Goldbarren in seinem Eigenheim – FBI findet bei Razzia auch Luxusuhren

Ein hochrangiger CIA-Beamter, identifiziert als David Rush, wurde nach Informationen der New York Times vom FBI festgenommen. Die Verhaftung erfolgte bereits am 19. Mai, nachdem bei einer Durchsuchung seines Hauses im US-Bundesstaat Virginia Vermögenswerte in Millionenhöhe sichergestellt wurden.

Die Ermittlungen gegen Rush begannen mit einer internen Prüfung des CIA, bei der Unstimmigkeiten aufgedeckt wurden. Zwischen November 2025 und März 2026 beantragte der Verdächtige eine beträchtliche Summe in ausländischen Währungen sowie Goldbarren im Wert von mehreren Millionen Dollar, angeblich für dienstliche Zwecke. Doch die Vermögenswerte verschwanden spurlos aus dem offiziellen CIA-Depot. Die Behörde schaltete daraufhin das FBI ein, da der Verdacht bestand, Rush könnte die Goldbarren veruntreut haben.

Bei der Hausdurchsuchung am 18. Mai fanden die Ermittler tatsächlich die vermissten Werte beim CIA-Agenten: 303 Goldbarren zu je einem Kilogramm mit einem Gesamtwert von über 40 Millionen Dollar. Hinzu kamen zwei Millionen Dollar Bargeld sowie 35 Luxusuhren, größtenteils von der Marke Rolex, die ebenfalls beschlagnahmt wurden.

Aus den Gerichtsakten geht bislang nicht hervor, für welche geheime Operation oder zu welchem Zweck die CIA Rush diese Goldbarren zur Verfügung gestellt hatte. Weder die Verteidigung des Verdächtigen noch sein persönliches Umfeld gaben eine Erklärung oder Presseinformationen heraus.

Bemerkenswert: Trotz des enormen Werts der beschlagnahmten Goldbarren wird Rush derzeit nur wegen eines einzigen Delikts angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, seine akademischen Zeugnisse gefälscht und dadurch unrechtmäßig Militärurlaub im Wert von mehreren zehntausend Dollar erhalten zu haben.

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