Schock in England: Besucher wirft Dreijährigen zu Krokodilen – Junge überlebt nur knapp

Ein verstörender und zugleich bizarrer Vorfall sorgt derzeit in Großbritannien für Schlagzeilen. Im privaten Tierpark Johnsons of Old Hurst in der Grafschaft Cambridgeshire, etwa 100 Kilometer nördlich von London, griff ein 30-jähriger Mann am Donnerstag Berichten zufolge ohne erkennbaren Grund nach einem ihm fremden dreijährigen Jungen und schleuderte ihn in ein Krokodilgehege.

Der Junge überlebte nur durch das mutige Eingreifen der Parkbetreiberin. Sie sprang sofort in das Gehege, um das Kind zu retten, bevor die Tiere es erreichen konnten. Der Dreijährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Polizei nahm den Mann wegen des Verdachts auf versuchten Mord fest.

Andy Johnson, der Leiter des Privatzoos, erklärte dem Sender BBC, dass seine Frau unverzüglich in das Gehege gesprungen sei, um dem Jungen zu helfen, bevor die Krokodile ihn attackieren konnten. Der Dreijährige wurde Medienangaben zufolge ins Krankenhaus eingeliefert und befindet sich laut der Zeitung The Sun unter Berufung auf Polizeiquellen in einem “kritischen, aber stabilen Zustand”. Die Verletzungen seien ausschließlich durch den Sturz verursacht worden und nicht durch direkten Kontakt mit den Reptilien.

Laut Besuchern gilt die Anlage als äußerst sicher. Das Krokodilgehege ist durch einen hohen Zaun und Plexiglasscheiben geschützt, sodass ein versehentlicher Sturz praktisch ausgeschlossen ist. Zudem sei stets Personal vor Ort. Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass auf dem gesamten Gelände Sicherheitsvorkehrungen und abgesicherte Wege vorhanden sind. Der Webseite zufolge beherbergt der Privatzoo mehr als 100 Tiere, darunter Krokodile, Löwen sowie einen Bengalischen Tiger.

Nach bisherigen Ermittlungen befand sich der Festgenommene auf einem Tagesausflug mit einer Gruppe aus Norfolk, als sich der Vorfall am Donnerstag gegen Mittag ereignete. Laut The Sun habe der Mann Lernschwierigkeiten und sei von einer Betreuungsperson begleitet worden, die ihn zum Zeitpunkt der Tat jedoch offenbar nicht im Blick hatte.

Als Reaktion auf den Vorfall bleibt das Tropenhaus laut Angaben des Besitzerehepaars vorerst geschlossen. Der übrige Teil des Parks bleibt für Besucher weiterhin zugänglich.

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