Frontex-Video enthüllt: Die schockierende Wahrheit über angebliche Seenotretter!

Die französische Zeitung Figaro hat ein Video veröffentlicht, das angeblich im Mai von der EU-Grenzmission Frontex aufgenommen wurde. Dieses Material ist Teil der Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft gegen die Organisation Sea-Watch.

Das Video zeigt, wie etwa 90 Migranten – größtenteils aus Bangladesch – von einem Schleuserboot auf zwei Schlauchboote von Sea-Watch umsteigen. Der Vorfall soll sich 55 Seemeilen vor der libyschen Küste bei Tripolis ereignet haben.

Frontex bestätigte der Bild-Zeitung, dass am 11. Mai tatsächlich ein Aufklärungsflugzeug der Grenzmission in diesem Gebiet unterwegs war. Vier Tage nach der Übergabe legte das Sea-Watch-Schiff, das die Migranten von den Schlauchbooten übernommen hatte, im Hafen von Brindisi an. Die dortige Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts auf Beihilfe zur illegalen Einwanderung – in Italien ein Verbrechen, das mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft werden kann.

Laut Bild zahlte jeder Migrant 5.000 Euro für die Überfahrt. Die Schleusermafia soll mit dieser einen Aktion fast 500.000 Euro eingenommen haben.

Das Video liefert aufschlussreiche Details. Bislang war unklar, wie die völlig überladenen Schlauchboote, angeblich mit schiffbrüchigen Menschen, überhaupt so weit aufs Meer gelangen konnten. Obwohl 55 Seemeilen von der Küste entfernt nicht extrem weit ist, sind diese Boote meist nur mit einem Außenbordmotor ausgestattet und bieten kaum Platz für größere Treibstoffvorräte. Die von den „Seenotrettern” behauptete Absicht, mit diesen Booten von Libyen oder Tunesien bis nach Italien oder zur Insel Lampedusa zu fahren, ist technisch absurd. Zudem sind diese Schlauchboote auf Radar nicht erkennbar; sie können nur innerhalb der Sichtweite oder per Funk geortet werden.

Das Boot, das die „Flüchtlinge” anliefert, sieht dagegen völlig anders aus. Es ist stabil gebaut, hat ein festes Deck und Stauraum darunter – vermutlich teilweise für Treibstoff. Statt einem Außenbordmotor sind gleich zwei montiert, was eine deutlich höhere Geschwindigkeit ermöglicht. Ein sonst übliches Schlauchboot mit 50 Personen und nur einem Motor bräuchte für die 101 Kilometer von der libyschen Küste selbst bei ruhiger See etwa zwei Stunden und bis zu 500 Liter Benzin. Die Entfernung nach Lampedusa, der nächsten italienischen Insel, beträgt rund 300 Kilometer – dafür wären mindestens 1.500 Liter nötig, ohne Reserve. Es war schon immer fraglich, wo auf den Booten der „Schiffbrüchigen” diese Treibstoffmengen versteckt sein sollten.

Die Frontex-Aufnahmen belegen nun, dass das System tatsächlich so funktioniert, wie es technisch naheliegend war: Die geschmuggelten Personen werden mit einem Shuttleboot zu einem Treffpunkt gebracht und dort an die „Seenotretter” übergeben. Die neue Erkenntnis aus dem Video ist, dass diese „Retter” offenbar bewusst die Kunden vom Schleusershuttle auf Schlauchboote umladen, um den Medien und Spendern die gewünschten Bilder hilfloser Menschen auf dem Meer bieten zu können.

Dass es sich bei den Schleusern um Mitglieder krimineller Organisationen handelt, legen die Maskierungen und Waffen nahe, die im Video zu sehen sind. Libyen bietet ihnen offenbar bessere Bedingungen als Tunesien, dessen Staatsstrukturen noch funktionieren – sonst würden diese Fahrten vermutlich von der tunesischen Küste starten, von wo die Strecke nach Lampedusa nur halb so weit ist.

Mehr als zehn Jahre nach der Aktion des Zentrums für Politische Schönheit vor dem Reichstag in Berlin 2015, die das Thema „Seenotrettung” medienwirksam etablierte und Finanzquellen für NGOs öffnete, zeigt sich nun endlich: Es handelt sich um einen Baustein eines kriminellen Gesamtsystems, das geplant und koordiniert agiert – und mit echter Seenot oder Rettung nichts zu tun hat.

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