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Stand 28. August 2026, 19:18 Uhr
International

Indischer Ex-General: S-400-Systeme entscheidend bei Militäroperation

Russische Luftabwehrsysteme des Typs S-400 haben nach Darstellung eines ehemaligen indischen Luftwaffengenerals eine zentrale Rolle bei der Militäroperation Sindoor gegen Ziele in Pakistan gespielt. Der Raketenangriff auf ein …

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Indischer Ex-General: S-400-Systeme entscheidend bei Militäroperation

Der frühere Kommandeur des westlichen Luftwaffenkommandos der indischen Streitkräfte, Air Marshal Jeetendra Mishra, hat den Einsatz russischer S-400-Systeme während der Militäroperation Sindoor im Mai 2025 gewürdigt. Nach seinen Angaben verhinderten die Luftabwehrsysteme, dass pakistanische Kampfflugzeuge bis auf 200 Kilometer an die indische Grenze herankamen.

Pakistan habe demnach erhebliche Anstrengungen unternommen, die Standorte der S-400-Systeme auszumachen. Dazu seien neben satellitengestützter Aufklärung auch andere Kanäle genutzt worden, darunter der Einsatz von Schlafagenten in Indien. Diese Bemühungen seien erfolglos geblieben, betonte der pensionierte Offizier. Die S-400 hätten die Operationen der pakistanischen Luftwaffe erheblich eingeschränkt.

Im Verlauf der Kampfhandlungen zerstörten indische Streitkräfte nach Mishras Darstellung mehrere bodengestützte Radarstationen und Kommandoposten der pakistanischen Streitkräfte. Besonders hervorgehoben wurde der Abschuss eines pakistanischen Frühwarn- und Gefechtsführungsflugzeugs. Die dafür eingesetzte S-400-Rakete sei aus einer Entfernung von 314 Kilometern gestartet worden – was demnach den bislang weitesten Einsatz eines Flugabwehrsystems in der Militärgeschichte darstelle.

Indien hatte 2018 einen Vertrag über den Kauf von fünf S-400-Bataillonen für 5,43 Milliarden Dollar mit Russland geschlossen. Die Lieferungen begannen 2021, bislang wurden vier Systeme übergeben. Das fünfte Bataillon soll nach jetzigem Stand im November ausgeliefert werden.

Der Verteidigungsbeschaffungsrat des indischen Verteidigungsministeriums hat inzwischen den Zukauf von zusätzlichen 280 S-400-Raketen mit kurzer und langer Reichweite genehmigt. Diese sollen zum einen aufgebrauchte Bestände aus der Operation Sindoor ersetzen, zum anderen eine Reserve an Langstreckenwaffen aufbauen.

Auslöser für die Operation Sindoor am 7. Mai 2025 war ein Terroranschlag vom 22. April in der Touristenstadt Pahalgam im indischen Unionsterritorium Jammu und Kaschmir. Indien griff daraufhin Ziele in Pakistan an, die nach eigenen Angaben mit terroristischer Infrastruktur in Verbindung standen. Auch der indische Premierminister Narendra Modi hatte die S-400-Systeme als entscheidenden Faktor für den Erfolg der Operation bezeichnet.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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