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Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben eine neue, blutige Eskalationsstufe erreicht. Bei einem koordinierten iranischen Angriff mit Raketen und Drohnen auf den von US-Streitkräften genutzten Militärstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien sind zwei amerikanische Soldaten ums Leben gekommen. Das teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) mit. Ein weiterer Soldat gilt als vermisst. Dutzende Militärangehörige erlitten Verletzungen und wurden medizinisch behandelt. Es sind die ersten gefallenen US-Soldaten durch einen direkten iranischen Beschuss seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen.
Der Angriff in Jordanien war lediglich ein Teil einer groß angelegten iranischen Militäraktion gegen US-Einrichtungen und verbündete Nationen im gesamten Nahen Osten. Nach weiteren iranischen Attacken auf Stellungen in Bahrain und Kuwait reagierten die USA noch am selben Tag mit Vergeltungsschlägen. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte gezielte Luftangriffe auf militärische Infrastruktur in Iran, darunter Raketenabschussrampen, Flugabwehrsysteme und Kommandozentren.
Präsident Donald Trump äußerte sich bestürzt über die getöteten Soldaten und sprach den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. “Der Verlust dieser tapferen Männer ist eine sehr traurige Angelegenheit”, so Trump. Gleichzeitig rechtfertigte er das militärische Vorgehen seiner Administration. Die gefallenen Soldaten hätten ihr Leben im Kampf gegen die iranische Bedrohung gegeben. Trump kündigte an, die Luftschläge gegen Iran fortzusetzen und Teheran für den Tod der US-Soldaten zur Verantwortung zu ziehen.
Mit den beiden neuen Todesfällen steigt die Gesamtzahl der im Konflict ums Leben gekommenen US-Soldaten auf 16. Strategie experten sehen in den jüngsten Ereignissen eine dramatische Zuspitzung der militärischen Auseinandersetzung. Diplomatische Lösungsansätze waren zuletzt fast vollständig zum Stillstand gekommen.
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