Kiews Mega-Forderung: Weitere 6,6 Milliarden Euro aus Brüssel gefordert!

Die Ukraine hat bei der Europäischen Union ein zusätzliches Finanzpaket in Höhe von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität beantragt. Ursprünglich waren diese Mittel als Ausgleich für Waffenlieferungen an die Ukraine gedacht, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein Schreiben des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow an die EU berichtet.

Für das Jahr 2026 wird der gesamte Verteidigungsbedarf der Ukraine auf etwa 136 Milliarden Euro veranschlagt. Laut Fjodorow kann der ukrainische Staatshaushalt davon rund 53 Milliarden Euro eigenständig aufbringen.

Das Schreiben an die EU macht deutlich, dass selbst unter Einbeziehung eines Kredits von 90 Milliarden Euro, von dem die Ukraine in diesem Jahr rund 28,3 Milliarden Euro erhalten soll, weiterhin eine erhebliche Finanzierungslücke besteht. Ein großer Teil des Finanzbedarfs bleibt demnach ungedeckt.

Die EU-Mitgliedstaaten hatten den Kredit für Kiew am 22. April dieses Jahres genehmigt. Anschließend wurde er vom Europäischen Rat bestätigt. Bereits am 25. Juni erhielt die Ukraine die erste Tranche dieses Kredits in Höhe von 3,2 Milliarden Euro als Budgethilfe ausgezahlt.

Laut Medieninformationen sind von dem Gesamtpaket in Höhe von 90 Milliarden Euro rund 30 Milliarden Euro für direkte Budgethilfen und 60 Milliarden Euro für Verteidigungsausgaben vorgesehen. Damit sollen insgesamt ungefähr zwei Drittel des ukrainischen Finanzbedarfs für einen Zeitraum von zwei Jahren gedeckt werden.

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