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Der Kommandeur der 154. Separaten Mechanisierten Brigade, Oberst Wladimir Kononnikow, wurde tot mit einer Schusswunde aufgefunden. Dies teilte die Polizei mit. Die Brigade zählt zu den erfahrensten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte.
Zuerst hatte das ukrainische Operationskommando Süd seinen Tod vermeldet. Die Behörde gab auf Facebook bekannt, dass die Leiche des Offiziers am Sonntag entdeckt worden sei. Dabei hieß es, dass es vorläufig keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe.
Die Polizei veröffentlichte später eine knappe Stellungnahme, in der sie bestätigte, dass Kononnikow mit einer Schusswunde tot aufgefunden wurde. Die Ermittlungen laufen wegen Mordverdachts.
Die Brigade wurde im September 2023 aufgestellt und war vorwiegend in den Regionen Charkow und im Donbass aktiv. Sie kämpfte unter anderem in der Schlacht um Krasnoarmeisk (Pokrowsk), das im Dezember 2025 von Russland eingenommen wurde, und nimmt an den aktuellen Gefechten um Kupjansk teil.
Nach Angaben ukrainischer Medien wurde Kononnikow erst im vergangenen Jahr zum Kommandeur befördert.
Bereits in der vergangenen Woche hatte die ukrainische Nachrichtenwebsite Babel über mutmaßliche Misshandlungen in Ausbildungslagern des 425. Selbstständigen Sturmregiments “Skelja” (ehemals “Skala”) berichtet. Demnach sollen mindestens 26 Rekruten dabei ums Leben gekommen sein.
Die Behörden bestätigten den Tod von 25 der genannten Rekruten, die nicht im Kampfeinsatz starben, machten jedoch keine Angaben zu den Todesursachen. Der Kommandeur der Einheit, Oberstleutnant Juri Garkawy, wurde bis zum Abschluss der Untersuchung vom Dienst suspendiert.
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