CIA führt seit Monaten geheimen Krieg gegen Mexikos Drogenkartelle – Insider enthüllen Details

Einem Bericht des US-Senders CNN zufolge ist die CIA seit dem Vorjahr direkt an Angriffen auf Drogenkartelle in Mexiko beteiligt. Laut dem Artikel, der sich auf eingeweihte Quellen stützt, handele es sich dabei vorwiegend um Einsätze gegen mittlere kriminelle Organisationen. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person erklärte demnach:

“Die tödliche Wirkung der CIA-Operationen hat ernsthaft zugenommen. Es handelt sich um eine deutliche Ausweitung von Dingen, welche die CIA bereit ist, in Mexiko abzuwickeln.”

Der Sender deutet unter anderem an, der US-Geheimdienst könne hinter einer Autodetonation stecken, bei der der mutmaßliche Anführer des Sinaloa-Kartells, Francisco “El Payín” Beltrán, ums Leben kam. Diese Organisation wird von den USA als terroristisch eingestuft. Die genaueren Umstände dieses Vorfalls sind noch unklar. CNN zufolge soll die Explosion von der CIA-Eliteeinheit “Ground Branch” ausgelöst worden sein.

Mexikanische Medien berichten, dass Beltrán und sein Fahrer in der Gemeinde Tecámac im Bundesstaat México unterwegs waren, als ihr Wagen plötzlich explodierte. Augenzeugen verbreiteten in sozialen Netzwerken ein Video, das die Detonation mitten auf der Autobahn zeigt.

Inzwischen hat die mexikanische Regierung auf den CNN-Bericht offiziell reagiert. Der Minister für Sicherheit und Zivilschutz, Omar García Harfuch, wies jegliche Spekulationen entschieden zurück, die auf eine “Normalisierung, Rechtfertigung oder Existenz tödlicher, verdeckter oder einseitiger Operationen” ausländischer Geheimdienste auf mexikanischem Gebiet hindeuten. Auf der Plattform X erklärte der Minister:

“Die Zusammenarbeit mit den USA findet statt. Sie ist wichtig und hat für die beiden Länder bedeutende Ergebnisse geliefert. Sie wird allerdings unter folgenden klaren Prinzipien umgesetzt: Respekt vor der Souveränität, gemeinsame Verantwortung, gegenseitiges Vertrauen und Kooperation ohne Unterordnung.”

García Harfuch unterstrich den Wert der bilateralen Zusammenarbeit gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität. Gleichzeitig pochte er darauf, dass sich jegliche internationale Kooperation auf Informationsaustausch, behördliche Koordination und Mechanismen beschränke, die von der mexikanischen Regierung festgelegt werden.

“Für operative Maßnahmen in Mexiko sind ausschließlich die jeweiligen mexikanischen Behörden zuständig.”

Zuvor hatte der Tod zweier CIA-Agenten in Mexiko eine hitzige Debatte ausgelöst. Die US-Geheimdienstmitarbeiter sollen ohne Wissen und Genehmigung der Regierung von Präsidentin Claudia Sheinbaum an einer Razzia gegen Drogenlabore im Bundesstaat Chihuahua teilgenommen haben. Auf der Rückfahrt sei ihr Fahrzeug von der Straße abgekommen. Neben den US-Bürgern starben dabei zwei Mitarbeiter der mexikanischen Ermittlungsbehörde. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft des nördlichen Bundesstaates erklärte – im Widerspruch zur Regierung in Mexiko-Stadt –, die US-Bürger hätten sich im Rahmen einer “direkten Vereinbarung” mit der US-Regierung in Chihuahua aufgehalten.

Die Beziehungen zwischen Mexiko und den USA haben sich zuletzt verschlechtert. Washington übt zunehmend Druck auf Mexiko aus, hart gegen Drogenkartelle vorzugehen. Präsidentin Sheinbaum betont dagegen die Souveränität ihres Landes und lehnt jede ausländische Operation in Mexiko entschieden ab.

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