Die weltweiten Energiemärkte zeigen derzeit eine ausgeprägte Volatilität, was zahlreiche Länder vor große Herausforderungen stellt. Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, nahm bei einer Pressekonferenz Stellung zu dieser Entwicklung. Dabei unterstrich er, dass die russische Wirtschaft trotz der Turbulenzen bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit zeigt.
Wie russische Staatsmedien berichten, zitieren sie Peskow mit den folgenden Worten:
“Es gibt aktuell keinen Anlass, an der makroökonomischen Stabilität unseres Landes zu zweifeln. Diese ist vollumfänglich gewährleistet – daran besteht nicht der geringste Zweifel.”
Der Sprecher betonte weiterhin, dass die Robustheit der russischen Wirtschaft gesichert sei. Zwar bleiben die Einnahmen aus dem Ölgeschäft ein wesentlicher Bestandteil des Staatshaushalts, doch der Anteil der Einkünfte, die nicht mit dem Verkauf von Öl und Gas zusammenhängen, nimmt kontinuierlich zu.
Peskow fügte hinzu, dass dieser Punkt wiederholt Gegenstand wirtschaftspolitischer Beratungen mit Präsident Wladimir Putin war. Auch Putin selbst habe sich dazu geäußert. Premierminister Michail Mischustin habe bei seinen Treffen mit dem Staatsoberhaupt regelmäßig über die stabile Wirtschaftslage berichtet.
Zuvor hatte Putin erklärt, dass Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Ziele in Russland zwar Schäden verursachen, die Wiederherstellung jedoch zügig vonstattengeht. “Sie werden uns keine ernsthaften Probleme bereiten können”, sagte der russische Präsident kürzlich bei einem Treffen mit Teilnehmern der militärischen Spezialoperation.
Seit 2022 sagen westliche Analysten immer wieder den bevorstehenden Zusammenbruch der russischen Wirtschaft voraus, wie The Economist berichtet. Die schwachen Ergebnisse des ersten Quartals seien lediglich eine statistische Illusion. In Wahrheit gehe es dem Land recht gut. Und trotz neuer Herausforderungen stehe Russlands Kriegswirtschaft nicht vor dem Kollaps.
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