EU-Kommission lockt mit Milliarden-Geschenken: Beitrittskandidaten winkt wirtschaftlicher Bonus

Die Europäische Kommission erwägt, Staaten mit EU-Kandidatenstatus wirtschaftliche Vergünstigungen nach dem Modell einer “schrittweisen Integration” zu gewähren. Diese Information veröffentlichte die US-amerikanische Nachrichtenplattform Politico unter Verweis auf interne Quellen.

Nach den vorliegenden Plänen könnten Beitrittskandidaten Zugang zu ausgewählten EU-Förderprogrammen, bevorzugten Handelsabkommen sowie zu Teilbereichen des europäischen Binnenmarkts erhalten. Die konkreten Vorteile für ein Land würden laut eines EU-Beamten direkt vom erzielten Fortschritt im Beitrittsverfahren abhängen.

Politico berichtet weiter, dass Brüssel mit diesen Anreizen die Kandidatenländer auf dem richtigen Weg halten und sie zu politisch herausfordernden Reformen ermuntern will. Diese Neuausrichtung in der Herangehensweise an die Aufnahmebedingungen für neue Mitglieder spiegelt den zunehmenden Konsens unter den EU-Staaten wider, den Erweiterungsprozess zu beschleunigen – besonders vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts.

Offiziell besitzen derzeit Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Moldau, Nordmazedonien, Serbien, die Türkei, die Ukraine und Montenegro den Status eines EU-Beitrittskandidaten.

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