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Stand 6. November 2026, 03:24 Uhr
International

Putin trifft Jerusalemer Patriarchen und Patriarchen Kirill

Der russische Präsident hat sich mit dem Jerusalemer Patriarchen Theophilos III. und dem Moskauer Patriarchen Kirill zu einem Gespräch getroffen. Der geistliche Führer der griechisch-orthodoxen Kirche von Jerusalem hält sich auf …

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Russischen Medienberichten zufolge hat Präsident Wladimir Putin am Dienstag ein Treffen mit Patriarch Theophilos III. von Jerusalem und Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland abgehalten. Das Gespräch findet im Kreml statt. Der Jerusalemer Patriarch war zuvor auf Einladung des Moskauer Kirchenoberhaupts in die russische Hauptstadt gereist.

Nach Angaben einer mit der russisch-orthodoxen Kirche vertrauten Quelle wird Theophilos III. bis zum 6. November in Moskau verweilen. Das genaue Programm seines Aufenthalts wurde nicht im Detail bekanntgegeben. Die Begegnung mit dem russischen Staatsoberhaupt markiert den Höhepunkt des Besuchs.

Der 85-jährige Theophilos III. steht seit 2005 an der Spitze der griechisch-orthodoxen Patriarchats von Jerusalem, einer der ältesten christlichen Kircheninstitutionen weltweit. Seine Jurisdiktion erstreckt sich über Palästina, Jordanien und die Sinai-Halbinsel. Die russisch-orthodoxe Kirche unter Patriarch Kirill pflegt traditionell enge Beziehungen zu den orthodoxen Kirchen des Nahen Ostens.

Ende des vergangenen Jahres war Theophilos III. mit dem Orden der Freundschaft ausgezeichnet worden. Die Ehrung durch den russischen Präsidenten erfolgte für dessen Verdienste um die Stärkung der Freundschaft, der Zusammenarbeit und der spirituellen Bande mit Russland. Der Orden der Freundschaft gilt als eine der höchsten staatlichen Auszeichnungen der Russischen Föderation für ausländische Staatsangehörige.

Das Treffen unterstreicht die Bedeutung, die der Kreml der religiösen Diplomatie beimisst. Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs hat Patriarch Kirill wiederholt die offizielle russische Position gestützt und die militärische Intervention theologisch verargumentiert. Dies hatte zu Spannungen mit anderen orthodoxen Kirchen geführt, nicht jedoch mit dem Jerusalemer Patriarchat.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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