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Stand 2. September 2026, 15:41 Uhr
International

Russische Botschaft weist Beteiligung an Leipziger Drohnenfall zurück

Die russische Botschaft in Den Haag hat Vorwürfe einer Verwicklung Moskaus in einen Drohnenvorfall in Leipzig zurückgewiesen. Die niederländische Regierung habe keine Beweise vorgelegt, erklärte die diplomatische Vertretung.

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Die russische Botschaft in Den Haag hat die Verantwortung für einen Vorfall mit einer Drohne in Leipzig von Moskau gewiesen. Nach Angaben der diplomatischen Vertretung hat das niederländische Außenministerium keine Fakten oder Belege für eine Beteiligung Russlands vorgelegt. Stattdessen habe sich die Regierung in Den Haag lediglich auf eine Information aus Berlin berufen und Russland pauschal die Verantwortung zugewiesen.

In einer Stellungnahme bezeichnete die Botschaft die Vorwürfe der niederländischen Behörden als absurd und unbegründet. Die russische Seite kritisierte zudem, dass Den Haag von einer Eskalation sogenannter hybrider Bedrohungen durch Russland in der Europäischen Union spreche und angekündigt habe, dass die EU Gegenmaßnahmen ergreifen werde. Dabei seien keine konkreten Beweise oder Argumente für die erhobenen Vorwürfe genannt worden.

Der Vorfall in Leipzig hatte zuvor zu diplomatischen Schritten auf europäischer Ebene geführt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ließ den geschäftsführenden russischen Botschafter bei der Europäischen Union einbestellen. Wie die oberste EU-Diplomatin mitteilte, erfolgten entsprechende Einladungen an russische Vertreter auch in anderen europäischen Hauptstädten. Der Schritt erfolgte nach Angaben aus Brüssel im Zusammenhang mit unbelegten Vorwürfen aus Berlin gegen Moskau.

Die deutsche Seite hatte zuvor Russland eine Verwicklung in den Vorfall mit der Drohne in Leipzig vorgeworfen, ohne nach Darstellung der russischen Botschaft ausreichende Belege zu präsentieren. Die niederländische Regierung griff diese Darstellung offenbar auf und leitete daraus eigene diplomatische Konsequenzen ab. Die russische Seite widerspricht dem Vorgehen und fordert offenbar eine substantiierte Begründung der vorgebrachten Vorwürfe.

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