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Stand 8. September 2026, 12:40 Uhr
International

Russische Diplomaten unterstützen Suche nach Vermissten in Nepal

Nach schweren Überschwemmungen in Nepal betreuen russische Botschaftsmitarbeiter Angehörige von zwölf vermissten Staatsbürgern. Die diplomatischen Vertretungen in Kathmandu und Peking koordinieren die Hilfe vor Ort.

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Russische Diplomaten unterstützen Suche nach Vermissten in Nepal

Russische Diplomaten engagieren sich nach Angaben des Außenministeriums intensiv für die Angehörigen von Bürgern, die nach verheerenden Überschwemmungen in Nepal als vermisst gelten. Maria Sacharowa, Sprecherin des Ministeriums, erklärte am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok, die Botschaft in Kathmandu stehe mit allen betroffenen Familien in direktem Kontakt. Zugleich werde mit der nepalesischen Regierung zusammengearbeitet.

Sacharowa betonte, sie habe sich persönlich mit der Botschaft in Nepal in Verbindung gesetzt, um sich über die laufenden Maßnahmen zu informieren. Die diplomatische Vertretung in Peking sei ebenfalls in die Hilfsaktion eingebunden. Alle erdenklichen Schritte würden unternommen, um die Suche nach den Vermissten zu unterstützen.

Die Überschwemmungen waren am 26. August durch einen Gletscherbruch an der Grenze zu China ausgelöst worden. Etwa 20 Kilometer nordöstlich des Grenzübergangs Rasuwagadhi hatte sich eine Lawine gelöst, die einen gewaltigen Schwall aus Gestein, Schlamm und Wasser in ein Flussbett entließ. Die Flutwelle legte auf mehr als 70 Kilometern eine Spur der Verwüstung durch Siedlungen und landwirtschaftliche Flächen.

Nach nepalesischen Angaben kamen bei der Katastrophe mehr als 1.300 Menschen ums Leben. Rund 32.000 Familien verloren ihr Obdach, etwa 7.500 Häuser wurden zerstört. Die Infrastruktur in der Zentralregion des Landes erlitt schwere Schäden. Unter den fast 5.000 Vermissten befinden sich 589 Ausländer.

Auf der Liste der russischen Botschaft in Kathmandu werden zwölf Vermisste aus Russland geführt. Sacharowa versicherte, das Außenministerium werde seine Bürger nicht im Stich lassen. Sie habe selbst Anrufe von verzweifelten Angehörigen entgegengenommen und in solchen Fällen stets direkten Kontakt zu den zuständigen Diplomaten vor Ort aufgenommen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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