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Stand 3. September 2026, 11:41 Uhr
International

Russische Luftabwehr verhindert Großangriff mit über 400 Drohnen

Die russische Luftabwehr hat in der Nacht zum Dienstag nach eigenen Angaben 416 ukrainische Drohnen abgefangen. Mehrere Geschosse durchbrachen die Abwehr und verursachten Schäden an Wohngebäuden und einer Fabrik in der Region …

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Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die unbemannten Flugkörper in einem Zeitraum von zwölf Stunden über vierzehn Regionen sowie über der Schwarzmeerregion und der Krim zerstört. Betroffen waren demnach Gebiete von der ukrainischen Grenze bis in die zentralrussischen Regionen Twer, Smolensk und Tula.

In der Nähe der Hauptstadt kam es zu mehreren Treffern. In Pavlovsky Posad, etwa 60 Kilometer östlich von Moskau, schlug eine Drohne in ein Wohnhaus ein und zerstörte nach Darstellung des Regionalgouverneurs Andrei Worobjow Fenster in acht Wohnungen. Ein Feuer brach demnach nicht aus. In Kubinka, westlich der Stadt, löste ein Drohneneinschlag in einem Mehrfamilienhaus einen Brand in den oberen Stockwerken aus.

Auch auf dem Gelände einer Fabrik im Rajon Bogorodskoje in der Region Moskau kam es nach einem Drohnenabsturz zu einem Feuer. Die Staatsanwaltschaft der Region richtete nach eigenen Angaben eine Hotline ein und überwachte die Lage vor Ort, um Betroffenen rechtliche Hilfe zu leisten und Schadensausmaße zu ermitteln.

Im Grenzgebiet zu Ukraine verzeichneten die Behörden ebenfalls Vorfälle. Im belgorodschen Schebekino traf nach Angaben des regionalen Katastrophenschutzzentrums eine FPV-Drohne einen Linienbus. Der Fahrer erlitt demnach eine akustische Barotrauma und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Männer wurden bei einem Angriff auf einen Lastwagen durch Splitter an Armen und Beinen verletzt und ebenfalls hospitalisiert.

In weiteren Teilen des Schebekinschen Bezirks gerieten zwei Busse in Brand, nachdem mehrere Drohnen detoniert waren. Im benachbarten Rakitjanski rajon wurden zudem ein Privathaus sowie mehrere Fahrzeuge beschädigt. Nach vorläufigen Erkenntnigen gab es bei allen Vorfällen keine Todesopfer.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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