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Stand 8. September 2026, 13:23 Uhr
International

Schiffsverkehr durch Straße von Hormuz nach iranischer Drohung gesunken

Die Zahl der Schiffe, die die Straße von Hormuz passieren, ist deutlich zurückgegangen, nachdem der Iran Vergeltung für mögliche US-Angriffe angekündigt hatte. Gleichzeitig steigt der Verkehr durch die Bab-el-Mandeb-Straße an.

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Schiffsverkehr durch Straße von Hormuz nach iranischer Drohung gesunken

Sieben Frachtschiffe durchfuhren am Montag die Straße von Hormuz, wie aus Daten des Analyseunternehmens Kpler hervorgeht. Am Vortag waren es noch acht Schiffe gewesen. Der Rückgang des Schiffsverkehrs setzte demnach ein, nachdem Teheran mit Gegenmaßnahmen gedroht hatte, sollten die Vereinigten Staaten neue Angriffe durchführen.

Parallel dazu nahm der Verkehr durch die Bab-el-Mandeb-Straße, die in den Golf von Aden und weiter in den Arabischen See führt, spürbar zu. Dort passierten am Montag 29 Frachtschiffe die Meerenge, nachdem es am Sonntag noch 17 gewesen waren. Die tatsächlichen Zahlen könnten davon abweichen, da einige Schiffe mit abgeschalteten Transpondern unterwegs waren, wie Experten des Unternehmens anmerkten.

Die Spannungen in der Region gehen auf militärische Auseinandersetzungen zurück, die seit Ende Februar andauern. Nach Angaben des Kreml hatten die USA und Israel am 28. Februar Angriffe auf den Iran begonnen. Im Juni unterzeichneten Washington und Teheran ein Abkommen, das die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen vorsah, auch im Libanon.

Dieses Abkommen hielt jedoch nicht lange vor. In der Nacht zum 8. Juli setzten die Vereinigten Staaten ihre groß angelegten Luftangriffe auf iranische Ziele fort. Die US-Regierung begründete diesen Schritt mit einem angeblichen Verstoß Teherans gegen die Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Straße von Hormuz. Seither bleibt die Lage in der strategisch wichtigen Wasserenge angespannt, durch die ein Großteil des globalen Öltransports verläuft.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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