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Stand 1. September 2026, 02:35 Uhr
International

Trump droht Iran nach Raketenangriff auf US-Stützpunkte mit hartem Gegenschlag

Nach iranischen Angriffen auf amerikanische Militäranlagen in Jordanien hat US-Präsident Donald Trump eine weitere militärische Eskalation angekündigt. Zugleich deutete er Verhandlungsbereitschaft Teherans an.

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US-Präsident Donald Trump hat nach einem iranischen Vergeltungsschlag auf amerikanische Militärstützpunkte in Jordanien mit einer erneuten militärischen Reaktion gedroht. „Wir werden sie hart treffen“, sagte Trump am Montag in einem Telefoninterview. Die Aussagen folgen auf einen monatelangen Rückgang direkter Kampfhandlungen zwischen beiden Staaten.

Der Iran hatte am Wochenende ballistische Raketen und Drohnen auf US-Positionen in Jordanien abgefeuert. Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden richtete sich der Angriff auf die Luftwaffenstützpunkte King Hussein und Al-Azraq. Die Revolutionsgarden begründeten den Schritt als Vergeltung für einen US-Angriff auf die Insel Larak in der Straße von Hormus am vergangenen Sonntag. Bei diesem Angriff seien zwei iranische Soldaten und ein Zivilist getötet sowie mehrere Menschen verletzt worden.

Jordanien gab an, acht Raketen abgefangen zu haben, die seinen Luftraum durchquerten. Auf dem Boden sei kein Schaden entstanden. Trump erklärte, US-Streitkräfte hätten eine herannahende Rakete passieren lassen, nachdem festgestellt worden sei, dass sie nichts „Bedeutendes“ treffen würde.

Trotz seiner militärischen Drohungen ließ Trump die Möglichkeit von Verhandlungen offen. „Sie wollen sich so dringend treffen“, sagte er mit Verweis auf die iranische Führung. Die gegen das Land verhängten Sanktionen wirkten sich zunehmend stark aus. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte unterdessen, Teheran suche keinen Krieg, werde aber auf weitere Angriffe mit einer „entschiedenen Antwort“ reagieren.

Nach Informationen aus US-Regierungskreisen hatten Trump und hochrangige Vertreter seiner Administration bereits vor dem jüngsten Schlagabtausch einen Plan für wiederkehrende Militärschläge gegen iranische Kapazitäten in der Region erwogen. Das von der US-Zentralkommando entwickelte Konzept, das Verteidigungsminister Pete Hegseth unterstützt, sieht demnach Angriffe auf iranische Radar-, Luftabwehr- und Anti-Schiff-Raketen-Systeme vor. Ein US-Beamter charakterisierte den Ansatz als regelmäßiges „Rasenmähen“.

Die jüngsten militärischen Drohungen stehen im Kontext einer verstärkten US-Wirtschaftsoffensive gegen den Iran. Unter der Bezeichnung „Operation Economic Outcast“ hat die Trump-Administration Sanktionen gegen Handelspartner des Iran verschärft. Finanzminister Scott Bessent kündigte am Sonntag an, künftig wöchentlich neue Sekundärsanktionen gegen ausländische Banken und Unternehmen zu verhängen, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran tätigen. Bessent warnte Verbündete und Rivalen gleichermaßen vor dem Ausschluss aus dem US-Finanzsystem: „Entweder ihr seid bei uns oder bei den Iranern."

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran hatten sich in den vergangenen Monaten durch direkte militärische Auseinandersetzungen in der Region deutlich zugespitzt. Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Öltransportrouten weltweit, gilt dabei als besonders konfliktträchtiges Gebiet.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RT. Ursprungsmeldung

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