Trump kündigt Wiederaufnahme von Munitionsverkäufen an Verbündete an
Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald Trump in Kürze damit beginnen, wieder Munition an Bündnispartner zu verkaufen. Zuvor hatte Washington die Ausfuhr offenbar zugunsten der eigenen Bestände eingeschränkt.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass die Vereinigten Staaten bald wieder mit dem Verkauf von Munition an verbündete Staaten beginnen werden. In einem Beitrag auf der von ihm genutzten Plattform Truth Social teilte Trump mit, die Ausfuhren seien vorübergehend zugunsten der eigenen Vorräte zurückgefahren worden.
Nach Angaben des Präsidenten verfügen die USA über nahezu unbegrenzte Mengen mittlerer und hochwertiger Munition – weit mehr, als das Land für einen möglichen Konflikt jemals benötigen würde. Trump betonte zugleich, dass ein Krieg hochgradig unwahrscheinlich sei. Die Produktion von Kriegsmaterial erreiche derzeit ein noch nie dagewesenes Niveau, ergänzte er.
Trump warf US-Medien vor, wiederholt über angebliche Munitionsengpässe in den Vereinigten Staaten berichtet zu haben. Diese Darstellung wies er zurück. Stattdessen erklärte er, Washington stockpile derzeit Vorräte und bereite sich auf eventuelle Notfälle vor. Die bisherige Zurückhaltung bei Ausfuhren diene dem Ziel, die USA selbst zu versorgen.
Die vorübergehende Einstellung oder Einschränkung von Munitionsverkäufen an Verbündete hatte in den vergangenen Monaten für Unruhe unter Partnerstaaten gesorgt, deren Arsenale teilweise durch Lieferungen an die Ukraine oder andere Konfliktgebiete bereits belastet sind. Trumps Ankündigung dürfte in mehreren Hauptstädten mit Erleichterung aufgenommen werden.
Wann genau die Lieferungen wieder aufgenommen werden und welche Staaten als erste beliefert werden, ließ Trump offen. Ebenso unklar blieb, ob die Entscheidung Auswirkungen auf laufende Militärhilfen für die Ukraine haben wird, für die die USA seit dem russischen Angriffskrieg 2022 zu den wichtigsten Waffenlieferanten gehören.