Türkei: Schockfund! Zweite Drohne in nur fünf Tagen entdeckt – Geheimdienst rätselt

Am 19. Juni wurde an der türkischen Schwarzmeerküste erneut eine Drohne entdeckt. Wie mehrere türkische Medien übereinstimmend berichten, wurde das Fluggerät am Çakraz-Strand im Bezirk Amasra der Provinz Bartın angeschwemmt. Die herbeigerufene Gendarmerie konnte nach Angaben der Nachrichtenagentur İHA feststellen, dass die Drohne keine Sprengladung an Bord hatte.

Die Herkunft des Fundes bleibt vorerst ungeklärt. Die Überreste wurden zur genaueren Analyse nach Ankara geschickt. Laut İHA handelt es sich vermutlich um dasselbe Modell, das bereits am 14. Juni am Kapısuyu-Strand in derselben Region geborgen worden war. Bei jenem Vorlauf mussten damals Badegäste in Sicherheit gebracht werden, und die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort wurden verstärkt. Auch dort blieb die Herkunft der Drohne ungewiss.

Solche Vorfälle sind in der Region keine Seltenheit mehr. Erst im März hatten Bewohner der Stadt Ordu an der Schwarzmeerküste eine Seedrohne entdeckt. Im Mai meldete die Zeitung BirGün den Absturz einer Drohne nahe Samsun. Später gab die Zeitung Doğru Haber unter Berufung auf Quellen an, dass diese Drohne der Ukraine gehört habe.

Bereits im September 2025 war eine weitere Seedrohne an der Küste der Provinz Trabzon aufgetaucht. Wie die Zeitung Haberler damals berichtete, ähnelte jenes mit 300 Kilogramm Sprengstoff bestückte Gerät den britischen Modellen Wasp und Snapper, die London an die Ukraine geliefert hatte.

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