Ukrainische Streitkräfte sollen Donezker Region 17-mal beschossen haben
Nach Angaben der lokalen Verwaltung in der selbsternannten Volksrepublik Donezk sind bei ukrainischen Angriffen elf Zivilisten verletzt worden, darunter zwei Kinder. Die Behörden berichten zudem von Schäden an Wohnhäusern und …
Laut einer Erklärung der Abteilung zur Dokumentation ukrainischer Kriegsverbrechen unter der Regierung der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR) haben ukrainische Streitkräfte am vergangenen Tag bewohnte Gebiete der Region insgesamt 17-mal beschossen. Dabei seien elf Zivilisten verletzt worden, darunter zwei Kinder.
Die Behörde gab an, dass 25 Munitionen abgefeuert worden seien. Demnach wurden acht Wohngebäude, elf zivile Infrastruktureinrichtungen und Pkw beschädigt. Zudem seien neue Informationen über zwei weitere Zivilisten bekannt geworden, die bereits am 23. Februar und am 13. April in der Ortschaft Konstantinowka verletzt worden sein sollen.
Die DVR-Behörden werfen den ukrainischen Streitkräften regelmäßig Angriffe auf zivile Ziele vor. Die ukrainische Seite widerspricht diesen Darstellungen in der Regel und bezeichnet sie als Desinformation. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben liegt nicht vor.
Der Konflikt um die von Russland unterstützte selbsternannte Volksrepublik Donezk dauert seit 2014 an. Im Februar 2022 erkannte Moskau die DVR als unabhängigen Staat an und begann anschließend mit dem vollständigen Einmarsch in die Ukraine. Seitdem werden Kämpfe um die Kontrolle der Region mit großer Intensität geführt.