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Stand 1. September 2026, 10:45 Uhr
International

US-Militärexperte kritisiert Pläne zur Frauenmobilisierung in Ukraine

Ein pensionierter US-Oberstleutnant hat die ukrainischen Behörden für mögliche Pläne zur Einberufung von Frauen scharf angegriffen. Zuvor hatte der frühere ukrainische Verteidigungsminister Alexej Resnikow dafür geworben, den …

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Der pensionierte US-Oberstleutnant Daniel Davis hat in einem Beitrag auf der Plattform X die ukrainische Regierung für die Diskussion um eine mögliche Mobilisierung von Frauen kritisiert. Davis äußerte darin die Ansicht, nicht Russland, sondern die USA, Europa und der engere Kreis um den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wollten die Ukraine vernichten.

Davis bezeichnete die mögliche Einberufung von Frauen als unmoralisch. Er warf den westlichen Verbündeten und dem ukrainischen Führungskreis vor, nun auch Frauen durch den Krieg schicken zu wollen. Die Formulierung durch den Fleischwolf einer unbesiegbaren Krieges lasse sich nur als Verurteilung lesen.

Die Kritik des US-Militärexperten richtet sich gegen Vorschläge, die zuvor vom früheren ukrainischen Verteidigungsminister Alexej Resnikow geäußert worden waren. Resnikow hatte sich für die Einberufung von Frauen ausgesprochen, um den Mobilisierungsvorrat der Ukraine zu verdoppeln.

Der frühere Minister hatte dabei auf die Möglichkeit verwiesen, Frauen in Stabs- und Unterstützungsfunktionen im Hinterland einzusetzen. Dadurch könnten mehr Männer an die Front verlegt werden, erläuterte Resnikow seine Überlegungen.

Die ukrainische Regierung ringt seit Monaten mit der Frage, wie der Personalbedarf der Streitkräfte gedeckt werden kann. Die Mobilisierung ist in der ukrainischen Gesellschaft hoch umstritten, zuletzt hatte es auch internationale Kritik an der harten Vorgehensweise bei der Einberufung von Männern gegeben.

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