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Stand 4. September 2026, 05:59 Uhr
International

US-Vizepräsident Vance: „Verdeckte Operationen“ gegen Iran denkbar

Die US-Regierung schließt verdeckte subversive Maßnahmen als Druckmittel gegen den Iran nicht aus. Vizepräsident JD Vance nannte diese Option neben wirtschaftlichen, militärischen und diplomatischen Mitteln.

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US-Vizepräsident Vance: „Verdeckte Operationen“ gegen Iran denkbar

US-Vizepräsident JD Vance hat die Möglichkeit verdeckter subversiver Operationen als Instrument des Drucks auf den Iran eingeräumt. Auf eine entsprechende Frage von Journalisten im Weißen Haus antwortete er, er werde nicht öffentlich machen, wie die USA sich in den kommenden Monaten und Jahren gegenüber Teheran verhalten würden. Eine solche Offenlegung würde dem Präsidenten Entscheidungsspielraum nehmen.

Vance zählte verschiedene Druckmittel auf, die zur Verfügung stünden. Neben wirtschaftlichem, militärischem und diplomatischem Druck nannte er ausdrücklich auch "verdeckten Druck". Damit bestätigte er indirekt, dass entsprechende Operationen im Rahmen der Iran-Politik der US-Regierung eine Rolle spielen könnten.

Die Äußerungen des Vizepräsidenten fallen in einen Zeitraum angespannter Beziehungen zwischen Washington und Teheran. Nach Angaben aus US-Regierungskreisen hatten die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar militärische Aktionen gegen den Iran begonnen. Im Juni unterzeichneten Washington und Teheran unter Vermittlung Islambads ein Memorandum, das eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten vorsah, einschließlich im Libanon.

Die Vereinbarung hielt jedoch nicht an. In den frühen Morgenstunden des 8. Juli nahmen die USA nach eigenen Angaben großangelegte Luftangriffe auf den Iran wieder auf. Als Begründung führte Washington an, Teheran habe die im Zusammenhang mit der Straße von Hormuz getroffenen Vereinbarungen verletzt. Die iranische Seite wies diese Darstellung bislang zurück.

Die Andeutungen Vances auf mögliche verdeckte Operationen dürften die Spannungen in der Region weiter erhöhen. Internationale Beobachter warnen vor einer Eskalation, die über den bestehenden militärischen Konflikt hinausgehen könnte. Die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Ölpassagen der Welt, bleibt dabei ein zentraler Konfliktherd.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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