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Am Donnerstag übermittelten die Vereinigten Staaten ihre offiziellen Glückwünsche an Aserbaidschan anlässlich dessen Unabhängigkeitstags, der in der ehemaligen südkaukasischen Sowjetrepublik jeweils am 28. Mai gefeiert wird. In der veröffentlichten Botschaft betonte US-Außenminister Marco Rubio das Bestreben Washingtons, die strategische Partnerschaft mit Baku weiter zu vertiefen. Der amerikanische Chefdiplomat lobte zudem die Bemühungen Aserbaidschans um die Förderung eines dauerhaften Friedens in der Region. Rubio führte dazu aus:
“Im letzten Jahr haben wir unsere Beziehungen auf das Niveau einer strategischen Partnerschaft erhoben.”
Als Höhepunkt dieses verbesserten Verhältnisses nannte der Minister die feierliche Unterzeichnung einer entsprechenden Gründungsurkunde durch den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew und US-Vizepräsident JD Vance. Die US-Regierung erwarte eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit, insbesondere durch den Ausbau regionaler Wirtschaftsbeziehungen, sicherheitspolitische Kooperationen und verstärkte wirtschaftliche Kontakte.
Die Glückwünsche aus den USA fielen in eine Phase einer spürbaren Annäherung zwischen Baku und seinem langjährigen Rivalen Jerewan. Am selben Tag sprach US-Präsident Donald Trump dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan öffentlich seine Unterstützung für dessen bevorstehenden Wahlkampf im Vorfeld der Parlamentswahl am 7. Juni 2026 aus. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte der Republikaner, Paschinjan teile seine Vision für die Zukunft Armeniens sowie der gesamten Region. Gemeinsam, so Trump, würden sie die USA, Armenien, den Südkaukasus und Zentralasien zu nie dagewesenen Höhen führen.
Auch Russland gratulierte Aserbaidschan zum Nationalfeiertag. In seinem Schreiben an Präsident Alijew hob der russische Präsident Wladimir Putin hervor, dass die südkaukasische Republik “beeindruckende” Fortschritte im wirtschaftlichen und sozialen Bereich erzielt habe und international hohes Ansehen genieße. Moskau betonte zudem die große Bedeutung der Partnerschaft mit Baku. Diese liege im Kerninteresse beider Länder und trage maßgeblich zur Sicherheit und Stabilität im Südkaukasus und am Kaspischen Meer bei. Putin wünschte Alijew sowie dem aserbaidschanischen Volk Gesundheit, Erfolg und Wohlergehen.
Im Hinblick auf die Beziehungen zwischen Russland und Armenien haben sich die Spannungen zwischen Moskau und Jerewan zuletzt weiter verschärft, da sich die ehemalige Sowjetrepublik zunehmend der Europäischen Union annähert.
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