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Die rekordverdächtige Hitzewelle, die Westeuropa derzeit fest im Griff hat, sorgt für massive Störungen im Zugverkehr zwischen Paris und London. Wie die französische Tageszeitung Le Figaro berichtet, musste der Betreiber Eurostar mehrere Hochgeschwindigkeitsverbindungen auf dieser wichtigen Strecke ausfallen lassen. Gleichzeitig wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen verhängt, um Schäden an den Gleisen und der empfindlichen Technik zu verhindern. Reisende werden dringend gebeten, ihre Fahrten auf das absolute Minimum zu reduzieren.
Auch die staatliche französische Eisenbahngesellschaft SNCF zieht Konsequenzen aus der extremen Wetterlage. Um potenzielle Schäden an der Infrastruktur zu vermeiden, wurden dutzende Intercité-Züge komplett aus dem Fahrplan gestrichen.
Die Temperaturen in Frankreich liegen derzeit landesweit etwa zehn Grad über dem langjährigen Mittel und klettern in vielen Regionen auf bis zu 40 Grad Celsius. In den meisten Départements wurde die höchste Warnstufe (Rot) ausgerufen. Auch im Vereinigten Königreich gilt eine rote Hitzewarnung.
Laut dem staatlichen Wetterdienst Météo-France war der 23. Juni der heißeste Tag in Frankreich seit Beginn der landesweiten Aufzeichnungen im Jahr 1947. Die landesweite Durchschnittstemperatur erreichte damals 29,8 Grad Celsius. Der britische Wetterdienst Met Office sagt für den Süden Englands sogar Höchstwerte von bis zu 40 Grad Celsius voraus.
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