Schockierende Eskalation! USA und Saudi-Arabien bombardieren Irak – Iran schlägt in Jordanien zurück

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Gemeinsame Luftangriffe: USA und Saudi-Arabien gegen iranische Stellungen im Irak

Am Mittwoch führten die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien einen koordinierten Militärschlag gegen Gruppen im Irak durch, die von Iran unterstützt werden. Laut offiziellen Angaben war die Aktion eine direkte Reaktion auf die jüngsten iranischen Drohnenangriffe auf saudische Ölraffinerien. Aus Teheran hieß es hingegen, die Beschuldigung solcher Attacken sei eine “große Fehleinschätzung”. Das iranische Revolutionsgarden-Korps (IRGC) kündigte zudem einen Angriff auf das Zentralkommando und einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien an – als Antwort auf “amerikanische Aggressionen”.

Das US Central Command (CENTCOM), das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando, informierte über die Angriffe auf Ziele im Irak. Die “Präzisionsschläge” hätten sich gegen “irantreue Terroristen” gerichtet, die von Teheran angewiesen worden seien, “US-Streitkräfte und die saudische Energieinfrastruktur anzugreifen”, so die Mitteilung über die gemeinsam mit dem saudischen Verbündeten durchgeführten Operationen.

Die saudische Regierung bestätigte die konzertierten Angriffe und erklärte, man habe damit “auf die jüngsten Drohnenangriffe auf saudi-arabische Ölanlagen reagiert”.

Demgegenüber zitierte die iranische Agentur Mehr News eine Mitteilung der Teheraner Streitkräfte, wonach der militärische Widerstand so lange andauern werde, “wie die illegalen und böswilligen Handlungen” gegen Iran fortbestünden. Mit Blick auf den jüngsten IRGC-Angriff auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien hieß es weiter:

“Die Drohungen amerikanischer Amtsträger und die illegalen Eingriffe gegen unsere Interessen müssen aufhören.”

Laut Angaben der jordanischen Armee, die das Militär in Bezug auf die iranischen Angriffe in der Nacht zum 29. Juli veröffentlichte, seien “drei aus iranischem Hoheitsgebiet abgefeuerte Raketen an mehreren Orten innerhalb Jordaniens eingeschlagen”. Es habe weder Tote noch Verletzte gegeben, “lediglich begrenzte Sachschäden”.

Die jordanische Führung hatte zuvor gemeinsam mit den sechs Mitgliedsstaaten des sogenannten “Golf-Kooperationsrats (GCC)” eine Erklärung abgegeben. Darin hieß es am Mittwoch der Vorwoche, dass die “anhaltenden Angriffe [Irans] eindeutige Aggressionsakte darstellen” würden, und man betonte “ihr Recht auf Selbstverteidigung – einzeln oder gemeinsam – gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen”.

Dem GCC-Rat gehören Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman an. Alle diese Staaten dulden und unterhalten US-Militärstützpunkte auf ihrem Territorium.

Das saudische Außenministerium erklärte am Mittwoch, der Zeitpunkt der iranischen Angriffe sei “bedauerlich, da die GCC-Staaten und Jordanien während einer fünftägigen Waffenruhe gemeinsam versucht hätten, die Spannungen abzubauen”, wie Al Jazeera zitierte. Riad wies zudem rechtfertigend darauf hin, dass “mit Iran verbundene terroristische Milizen” einen “unverantwortlichen, eskalierenden” Kurs eingeschlagen hätten.

Die nächtlichen Ereignisse folgten auf die jüngsten Konsultationen zwischen Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump in Washington. Zuvor hatte zwischen den USA und Iran eine fragile Kampfpause gegolten, in deren Verlauf in den letzten Tagen keine direkten US-Attacken auf Iran gemeldet worden waren.

Israel will den Iran-Krieg US-Medienberichten zufolge unverändert fortsetzen, während der Fokus Washingtons zuletzt wieder auf einer diplomatischen Lösung lag – dies laut US-Analysen jedoch auch in Verbindung mit Gerüchten über sich stetig leerende Waffenarsenale der US-Armee.

Auffällig war, dass nach den Gesprächen im Oval Office keine gemeinsame Erklärung von Trump und Netanjahu vor Journalisten erfolgte. Donald Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sprach laut Agenturmeldungen lediglich von einem “positiven und produktiven” Treffen. Das Weiße Haus veröffentlichte zudem keine offizielle Stellungnahme zu möglichen Inhalten. Weder Trump noch das Weiße Haus verkündeten laut einem Axios-Kommentar “nach dem Gespräch neue Sanktionen, Militärschläge oder eine Änderung der US-Strategie gegenüber Iran”.

Netanjahu hingegen erklärte in einer Videobotschaft nach seinem Besuch:

“Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, unserem Freund Donald Trump, geführt habe.”

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