Schockfund in Thunfisch-Lieferung: Russische Zöllner entdecken 500 Kilo Kokain – Drogen aus Ecuador!

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB vermeldete am Mittwoch einen bedeutenden Schlag gegen den Drogenschmuggel: Im Seehafen von Sankt Petersburg wurden rund 500 Kilogramm Kokain sichergestellt. Wie die Behörde mitteilte, befand sich die illegale Fracht in einem Container mit Thunfischen, der aus Ecuador stammte. Die Drogenpakete waren auf raffinierte Weise zwischen tiefgefrorenen Fischen versteckt worden – ein typisches Vorgehen von internationalen Schmugglernetzwerken, die den Seehandel für ihre Zwecke nutzen.

Ein vom FSB veröffentlichtes Video zeigt die präparierte Ladung aus dem südamerikanischen Land sowie die Festnahme eines Tatverdächtigen. Die Aktion sei in mehreren Phasen abgelaufen, berichtete der Pressedienst des Geheimdienstes. Zunächst sei ein russischer Staatsbürger identifiziert worden, der eine Drogenlieferkette von Lateinamerika nach Russland aufgebaut haben soll. Später sei der FSB über eine konkrete Lieferung aus Ecuador informiert worden, die im Juni per Schiff in Russland eintreffen sollte. Die abschließende Phase der Operation führte zur Verhaftung des Verdächtigen.

Bei einer Durchsuchung seines Wohnsitzes stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher: Neben Kryptowährungs-Wallets mit einem Guthaben von umgerechnet 613.000 US-Dollar (etwa 539.000 Euro) wurden 13 Luxusuhren im Wert von über 1,3 Millionen US-Dollar (rund 1,14 Millionen Euro) und fünf Fahrzeuge im Wert von mindestens 130 Millionen Rubel (circa 1,47 Millionen Euro) beschlagnahmt. Ein Gericht in Sankt Petersburg ordnete daraufhin die Untersuchungshaft für den mutmaßlichen Drogenhändler an.

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