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Stand 3. November 2026, 18:38 Uhr
Russland

Russland bezeichnet nordkoreanische Rüstungspolitik als gerechtfertigt

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat die militärischen Aufrüstungsmaßnahmen Nordkoreas als legitim verteidigt. Moskau beruft sich dabei auf das Selbstverteidigungsrecht der UN-Charta.

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Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat die von Nordkorea ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung seiner Verteidigungsfähigkeit als völkerrechtlich begründet bezeichnet. In einer Stellungnahme des Außenministeriums in Moskau erklärte sie, angesichts der sich entwickelnden Lage auf der koreanischen Halbinsel seien diese Schritte absolut legitim und gerechtfertigt.

Sacharowa berief sich ausdrücklich auf das in der UN-Charta verankerte Recht auf Selbstverteidigung. Die von Pjöngjang verfolgte Sicherheitspolitik erfolge demnach im vollen Einklang mit den Bestimmungen der Vereinten Nationen. Die Sprecherin äußerte sich damit zu den jüngsten Spannungen in der Region.

Die Äußerungen aus Moskau fallen in eine Zeit verstärkter militärischer Aktivitäten Nordkoreas. Pjöngjang hatte in den vergangenen Monaten wiederholt Raketentests durchgeführt und seine atomare Abschreckungsstrategie bekräftigt. Die Regierung in Südkorea und die USA reagieren mit verstärkten Militärmanövern und Sanktionsdrohungen.

Russland positioniert sich mit dieser Stellungnahme klar auf der Seite Nordkoreas. Die russische Regierung hatte sich bereits in der Vergangenheit gegen einseitige Sanktionen gegen Pjöngjang ausgesprochen und für einen diplomatischen Lösungsansatz im Nordkorea-Konflikt plädiert. Die Beziehungen zwischen Moskau und Pjöngjang haben sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine merklich verbessert.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel gilt als eine der persistenten Krisenherde in Ostasien. Nordkorea entwickelt sein Arsenal an Nuklearwaffen und Trägersystemen trotz internationaler Verbote und Sanktionen der Vereinten Nationen weiter. Die Regierung in Pjöngjang begründet dies mit dem Schutz vor einer vermeintlichen amerikanischen Bedrohung.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RIA Nowosti. Ursprungsmeldung

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