Am Donnerstag stand auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) die Diskussion zum Thema „Regionen unter globalem Druck: Finanzstabilität bewahren und Entwicklung beschleunigen” auf dem Programm. Die anwesenden Experten erörterten, wie regionale Gebietskörperschaften trotz widriger Umstände ihre finanzielle Widerstandsfähigkeit sichern können. Zentral waren die Fragen, ob es den Regionen gelingt, dauerhafte und zuverlässige Einnahmequellen auszubauen, und mit welchen Mitteln die wirtschaftliche Entwicklung – insbesondere durch Investitionen – am wirkungsvollsten vorangetrieben werden kann.
Der russische Finanzminister Anton Siluanow erläuterte in diesem Zusammenhang, dass die Haushalte der Regionen einer permanenten Überwachung durch das Finanzministerium unterlägen, wobei die Lage je nach Region stark variiere. Er hob hervor, dass das Ministerium kontinuierlich mit jenen Regionen zusammenarbeite, die bei der Sicherung ihrer finanziellen Stabilität auf Unterstützung angewiesen seien. „Dabei geht es nicht allein um Budgetmittel, sondern auch darum, die richtigen Entscheidungen im Management zu treffen”, so der Minister.
Siluanow zufolge arbeite die Behörde unter anderem daran, den Regionen den Schuldenerlass zu erleichtern. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Regionen. Falls nötig, werden wir ihnen jederzeit den Rücken stärken”, versicherte der Finanzminister.
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