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Stand 5. October 2026, 02:51 Uhr
Ukraine-Krieg

Aus der Ukraine “verschleppte” Kinder wollen nach Russland zurück – was sagt Strack-Zimmermann dazu?

Lesezeit 3 Minuten aktualisiert 26. August 2026, 21:33 Uhr

Von Wladislaw Sankin 

Bei der Rechtfertigung westlicher Kriege wird dem angeblichen Kinderleid emotional eine zentrale Rolle beigemessen. Irakische Soldaten hätten bei der Invasion Kuwaits im August 1990 kuwaitische Frühgeborene getötet. Diese Erzählung ging in die Geschichte als Brutkastenlüge ein und hat die US-Öffentlichkeit bei dem Beschluss, gegen den Irak in Krieg zu treten, maßgeblich beeinflusst.

Viele Deutsche erinnern sich auch noch an das Schreckensbild der von Serben gegrillten Föten, die angeblich schwangeren Albanerinnen aus dem Leibe geschnitten worden waren. Die Erzählung wurde nur einen Monat nach dem Beginn des NATO-Angriffs auf Jugoslawien von keinem Geringeren als dem Verteidigungsminister Rudolf Scharping im Spiegel vorgetragen.  Auch dieser Gräuel wurde später als Lüge entlarvt – allerdings, als der Krieg schon vorbei war. Niemand wurde für die Verbreitung dieser reißerischen Fakes zur Verantwortung gezogen. 

Wir können auch zurück in die Vergangenheit gehen und an die Ritualmordlegende erinnern, wonach die Juden in der Osterzeit kleine Kinder töten und deren Blut trinken. Die hunderte Jahre alte Legende, die den Antrieb für so viele Pogrome brachte, sitzt bis heute in vielen Köpfen fest.

Also Kinder als unschuldiges Opfer ist ein extrem wirkungsvolles, starkes Propaganda-Argument. Da wusste die ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Ljudmila Denissowa, was zu erzählen ist, wenn sie westliche Parlamente für Waffenlieferungen in die Ukraine in den ersten Monaten seit Beginn der Eskalation im Ukraine-Krieg weich klopfen wollte. Sie setzte einfach unzählige Vergewaltigungsgeschichten in die Welt, wonach die Russen in den “besetzen Gebieten” alles vergewaltigten, was sich nur bewegt, darunter auch Babys im Alter von sechs bis neun Monaten mit Teelöffeln und Kerzen.

Die deutschen Medien haben die Lügnerin als Heldin gefeiert – unsere Redaktion berichtete. In der Ukraine ging ihre Propaganda allerdings nach hinten los. Die Werchowna Rada setzte Denissowa wegen der unerträglich gewordenen Perversität ihrer “Geschichten” noch im Juni 2022 ab. 

Denissowa ging, ihre Märchen sind geblieben. Zu dienlich sind sie für die Kriegstreiber im Westen. Hinzu kam in den geheimdienstlichen Zentren für psychologische Kriegsführung das Narrativ von 20.000 “entführten Kindern”, die angeblich nach Russland deportiert worden waren – genozidal! Gemeint waren die Kinder, die aus der Konfliktzone bei nahenden Kämpfen auf die Krim oder ins russische Hinterland evakuiert wurden waren. Der Vorwurf, wie unsinnig er auch immer klingen mag, führte im März 2023 zur Ausstellung eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs gegen den Präsidenten Putin und die Ombudsfrau für Kinderrechte Marina Lwowa-Belowa. Infolgedessen ist Putins Reisefreiheit durch das Fahndungsgesuch erheblich eingeschränkt. 

Auch Vergewaltigungen (auch gegen Kinder) und Kinderverschleppung sind seither eine feste Formel, die als Totschlag-Argument von all denjenigen in erstaunlicher Einstimmigkeit angeführt wird, denen es darum geht, Deutschland in einen Krieg gegen Russland zu verwickeln. Wie etwa Agnes-Marie Strack-Zimmermann, die noch in Oktober die Taurus-Lieferungen mit folgendem Satz begründetet:

“20 000 Kinder verschwunden! Vergewaltigungen von morgens bis abends! Folterkeller!”

Fast wortgleich redet auch der Regierende Bürgermeister Berlins, Kai Wegner, bei einer militant-nationalistischen Kundgebung in Berlin: “Wir sch

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