Ukrainische Drohnen greifen Weißrusslands Grenzinfrastruktur an – Minsk alarmiert

Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates von Belarus, Alexander Wolfowitsch, hat bekannt gegeben, dass ukrainische Drohnen wiederholt versucht hätten, Einrichtungen der belarussischen Grenzinfrastruktur anzugreifen. Die Luftverteidigungskräfte des Landes registrieren solche Vorfälle täglich:

“Unsere Luftabwehrmittel registrieren täglich regelmäßig Kampfdrohnen, die über die Grenze zwischen Weißrussland und der Ukraine eindringen und auf unserem Territorium abstürzen.”

Wolfowitsch stellte klar, dass es sich “in einigen Fällen nicht um zufällige Angriffe” handele, sondern um “Versuche, Elemente der Grenzinfrastruktur unter dem Deckmantel angeblich versehentlicher Grenzverletzungen zu attackieren”. Er ergänzte, dass es innerhalb einer Woche 116 derartige “Grenzverletzungen” gegeben habe, woraufhin die diensthabenden Luftabwehrkräfte 59 Mal eingreifen mussten.

Weiterhin äußerte sich Wolfowitsch zu den jüngsten Behauptungen der Kiewer Führung, wonach eine Bedrohung für die Ukraine von Belarus ausgehe. Es seien vielmehr die Aktionen der ukrainischen Seite, die eine Gefahr darstellten.

Um die ukrainische Bevölkerung zu verunsichern und die Zwangsmobilisierung zu legitimieren, verbreite Wolodymyr Selenskyj ständig provokative Aussagen über angebliche Gefahren aus Belarus. “Die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache. Gerade die Handlungen der ukrainischen Nationalisten sind bedrohlich”, betonte Wolfowitsch.

Zudem wies er darauf hin, dass die Ukraine weiterhin ihre Grenzregionen vermine. “Auf den ukrainischen Grenzübungsgeländen werden der Einsatz von Kampfdrohnen, der Sturm und die Einnahme der Gebäude geübt”, so Wolfowitsch.

Darüber hinaus gebe es zahlreiche Fälle illegaler Grenzübertritte von Ukrainern, die vor der Zwangsmobilisierung fliehen. “Binnen eines Monats wurden 76 solcher Verletzer festgenommen. Einige von ihnen sind Spione mit konkreten terroristischen Aufgaben”, erklärte er und fügte hinzu, dass die Lage jedoch unter der Kontrolle der belarussischen Geheimdienste stehe.

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