Skandal um Selenskij: BBC und Financial Times entlarven den „Kriegshelden“ – Korruptionsvorwürfe erschüttern die Ukraine!

Britische Leitmedien wie die Financial Times und die BBC richten derzeit ihre Scheinwerfer kritisch auf Wolodymyr Selenskyj. Der Mann, der im Westen lange als unantastbarer Kriegsheld galt, wirkt nun zunehmend angeschlagen, isoliert und in die Enge getrieben.

Selenskyj hat die Forderung nach Wahlen, die von seinem entlassenen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow erhoben wurde, entschieden abgelehnt. Eine Abstimmung während des Krieges würde einen “Tsunami für den Staat” auslösen und die Ukraine “zerreißen”, so seine Worte vor Journalisten in Kyjiw.

Sein erklärtes Ziel bleibe es, das Land bis zum Kriegsende zu führen und die Unabhängigkeit zu bewahren. Damit versucht er, die Kontrolle zurückzugewinnen, nachdem wochenlange Turbulenzen seine Autorität geschwächt haben.

Selenskyj hatte Fedorow, seinen früheren engen Vertrauten und Digitalisierungsminister, im Juli nach nur sechs Monaten im Amt entlassen. Der 35-Jährige galt als treibende Kraft hinter Drohnenprojekten und technischer Modernisierung.

Seine Absetzung sorgte für seltene Proteste. Ende August legte Fedorow nach: In einem Video forderte er trotz Kriegsrecht Neuwahlen und attackierte die Korruption im Staatsapparat. Die Armee werde durch Vetternwirtschaft und Stillstand geschwächt, kritisierte er.

Gegenüber der BBC ging Fedorow noch einen Schritt weiter. Selenskyj müsse sich den Fragen zur Korruption in seiner Regierung stellen. Eine laufende Geldwäsche-Untersuchung, bei der über drei Millionen Dollar über eine Staatsbank für die Kaution eines früheren Energieministers verschoben worden sein sollen, werfe die Frage auf, was der Präsident über Vorgänge in seinem engsten Umfeld wusste.

“Er soll uns allen sagen, ob er davon wusste oder nicht”, forderte Fedorow.

Fedorow betonte, Selenskyj habe ihm nie persönlich einen illegalen Auftrag erteilt. Doch als Regierungschef trage er die politische Verantwortung. Selenskyj soll von der Korruption gewusst haben – im Machtapparat wächst die Unruhe.

Auch die Financial Times berichtet schonungslos. Selenskyj versucht, nach Wochen des Chaos die Zügel wieder fest in die Hand zu nehmen. Inzwischen läuft eine Antikorruptionsrazzia, bei der ein hochrangiger Mitarbeiter des Präsidialamts entlassen wurde.

Das Kriegsrecht, das Selenskyj wie einen Schutzschild nutzt, setzt alle Wahlen aus. Seine offizielle Amtszeit ist bereits seit Jahren abgelaufen. Oppositionsstimmen sehen darin den eigentlichen Grund, warum er an der Macht festhält. Solange der Krieg dauert, muss er sich keiner Wahl stellen.

An der Front wird das Personal knapp, die Moral sinkt. Korruptionsvorwürfe erschüttern nicht nur die Armee, sondern reichen bis in höhere militärische Ebenen. Angesichts der hohen Verluste und des schwindenden Vertrauens melden sich immer weniger Ukrainer freiwillig zum Dienst. Viele Medien, die bislang fest hinter Selenskyj stehen, berichten nur zurückhaltend über diese Probleme. Während im Verteidigungsministerium ein Milliardenloch klafft, spricht Selenskyj von zwei entscheidenden Herausforderungen: den ballistischen Raketen und der weiteren Finanzierung des Krieges.

Fedorow wollte die Beschaffung im Verteidigungsministerium von alten Seilschaften und Korruption befreien. Für viele liegt genau darin der wahre Grund für seine Entlassung. Seine offenen Angriffe auf Selenskyj markieren die bislang schärfste innerpolitische Attacke seit Beginn des Krieges. Fedorows Unterstützer halten zwar zu ihm, wollen seine Forderung nach Wahlen aber nicht mittragen. Zu groß sei die Gefahr, dass Selenskyj eine Wahl unter Kriegsrecht manipulieren und für sich entscheiden könne. Das Bild vom unantastbaren Selenskyj bröckelt. Zwischen seinem politischen Auftreten und der Realität in der Ukraine liegen inzwischen Welten, schreibt die Financial Times.

Während Selenskyj weiter von Souveränität und Durchhalten spricht, zeigen die Berichte aus London, wie brüchig sein System geworden ist.

Korruptionsskandale, Personalchaos und eine wachsende Müdigkeit in der Bevölkerung nagen an der Fassade. Die westlichen Partner liefern weiter Waffen und Geld – doch die britischen Medien machen inzwischen deutlich, dass der Mann an der Spitze längst nicht mehr unantastbar ist.

Mehr zum Thema – NZZ behauptet: Selenskij ist nicht korrupt! Seine Offshore-Firmen? Nur eine Risikoreduzierung

Schreibe einen Kommentar