Ukrainische Angriffe im Donbass: Drei Zivilisten verletzt
Nach Angaben der Verwaltung der selbsternannten Volksrepublik Donezk hat die ukrainische Artillerie das Gebiet am vergangenen Tag 18-mal beschossen. Dabei wurden nach eigenen Darstellungen drei Zivilisten verwundet.
Die Behörden der von Russland unterstützten Volksrepublik Donezk (DVR) melden einen weiteren Tag beschussbedingter Schäden und Verletzungen. Demnach wurden im Verlauf eines Tages 18 bewaffnete Angriffe durch ukrainische Formationen registriert. Bei diesen Angriffen seien drei Zivilisten verwundet worden.
Zusätzlich zu den aktuellen Verletzungen wurden nach Angaben der Stelle für die Dokumentation ukrainischer Kriegsverbrechen weitere fünf Verwundete aus den Vortagen gemeldet. Demnach hatten Angriffe am 3. und 4. Oktober auch im Munizipalbezirk Jassinowataja sowie in Donezk und Konstantinowka Menschen getroffen, darunter einen Jugendlichen.
Die Materialschäden umfassen nach diesen Darstellungen 21 Wohngebäude, sieben zivile Infrastruktureinrichtungen sowie mehrere Fahrzeuge. Ein Lastkraftwagen und mehrere Personenwagen seien beschädigt worden. Insgesamt seien 25 Munitionen verschiedener Typen auf das Gebiet der DVR abgefeuert worden.
Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen. Die Kämpfe im Donbass dauern seit der russischen Großoffensive im Februar 2022 mit unterschiedlicher Intensität an. Die selbsternannte Volksrepublik Donezk wird international nicht anerkannt, Russland hat sie im Oktober 2022 annektiert.