Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums führte die Ukraine in der Nacht zum 4. Juli einen groß angelegten Angriff mit Raketen und Drohnen durch. Die russische Luftabwehr konnte den Angriff jedoch erfolgreich abwehren. Insgesamt wurden über 500 Flugobjekte zerstört, darunter zehn Marschflugkörper vom Typ „Flamingo“, neun HIMARS-Raketen amerikanischer Produktion in der Region Belgorod sowie 494 weitreichende Drohnen.
Die Abwehr der Luftziele erfolgte unter der zentralen Führung des Generalstabs der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, ergänzt durch den professionellen und entschlossenen Einsatz von Flugabwehrsystemen, mobilen Feuereinheiten sowie Jagdflugzeugen und Heeresfliegern, so die Behörde.
Das Ministerium bezeichnete den ukrainischen Angriff als Versuch, von den Folgen des russischen Angriffs auf Militäreinrichtungen bei Kiew am 2. Juni sowie vom Verlust der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk abzulenken. Die Absicht des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, zivile Ziele in Russland zu treffen, werde nicht ohne entsprechende Konsequenzen bleiben.
Allein im Juni seien rund 13.000 Raketen und Drohnen des Gegners abgeschossen worden, heißt es im Bericht des Verteidigungsministeriums weiter. An der Produktion von Raketen und Drohnen sowie an der Koordination ihres Einsatzes seien Militärbehörden und Fachleute aus zahlreichen europäischen Ländern, darunter auch Großbritannien, beteiligt.
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