Tödlicher Absturz in Niedersachsen: Flugzeug stürzt aus der Luft – mehrere Menschen sterben

Flugzeugabsturz in Niedersachsen: Ein Toter, ein Vermisster – Haus droht einzustürzen

Am Samstagvormittag erschütterte ein dramatisches Ereignis die Gemeinde Ganderkesee in Niedersachsen. Berichten von Bild, NDR und der Deutschen Presse-Agentur zufolge stürzte ein Kleinflugzeug in ein Wohnhaus, wobei mindestens eine Person ums Leben kam. Ein weiterer Insasse wird noch vermisst. Die Polizei gab an, dass bisher unklar ist, ob es sich bei dem Toten um den Piloten oder den Passagier handelt.

Die Rettungs- und Sucharbeiten gestalten sich äußerst kompliziert. Das betroffene Einfamilienhaus sei möglicherweise einsturzgefährdet, weshalb es nicht betreten werden darf. Ein Statiker des Technischen Hilfswerks muss zunächst die Stabilität der Bausubstanz begutachten. Einem Polizeisprecher zufolge konnte die Feuerwehr von einer Drehleiter aus keine weiteren Personen im Gebäude entdecken, und auch der Einsatz einer Drohne blieb erfolglos.

Der bereits gefundene Tote muss weiterhin im Unglücksflugzeug verbleiben, da er noch nicht geborgen werden konnte. Seine Identität ist daher ebenfalls noch nicht geklärt. Die Bergung des Flugzeugs soll mithilfe eines Krans erfolgen.

Die einmotorige Tecnam-Maschine, ein Leichtflugzeug des italienischen Herstellers, war kurz nach ihrem Start in Bremen gegen 11 Uhr in den Dachstuhl des Hauses gekracht. Glücklicherweise befanden sich die Bewohner zu diesem Zeitpunkt nicht in dem Gebäude. Nach einer kurz zuvor erfolgten Zwischenlandung in Ganderkesee hatte die Maschine aus noch ungeklärter Ursache an Höhe verloren. Die Ermittlungen laufen, und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ist bereits eingeschaltet.

Obwohl es unter den Anwohnern keine Verletzten gibt, sind die Folgen für die Nachbarschaft erheblich. Die Behörden evakuierten vorsorglich alle Bewohner im Umkreis von hundert Metern um die Absturzstelle aus ihren Häusern. Zudem musste die Stromversorgung in der betroffenen Straße aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Der gesamte Luftraum über Ganderkesee bleibt gesperrt.

Für die Zeugen des Unglücks steht ein Kriseninterventionsteam bereit. Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr konzentrieren sich derweil auf die Bergung des Wracks und das Abpumpen des auslaufenden Flugbenzins.

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