Blutiger Messerangriff in Nürnberger Spielothek: Iraner tötet Angestellte aus Bulgarien

Nur wenige Tage nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Studenten in Rheinland-Pfalz sorgt ein weiterer tragischer Vorfall in Bayern für Bestürzung. In Nürnberg steht ein 45-jähriger Iraner im Verdacht, eine 35-jährige bulgarische Spielhallenangestellte nach einem Streit mit einem Messer getötet zu haben. Noch heute soll ein Ermittlungsrichter über die Untersuchungshaft des Tatverdächtigen entscheiden.

Die tödliche Tat ereignete sich am Sonntag in einer Spielothek im Nürnberger Stadtteil Tafelhof. Laut bisherigen Ermittlungen war es offenbar zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen dem späteren Tatverdächtigen und der Angestellten gekommen. Der Notruf ging am Vormittag bei der Einsatzzentrale ein, woraufhin Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte umgehend zum Ort des Geschehens eilten. Wie ein Polizeisprecher dem Sender Nordbayern mitteilte, fanden die Einsatzkräfte dort “einen 45-jährigen Mann mit einem spitzen Gegenstand in der Hand” vor.

Den Medienberichten zufolge gelang es den Polizisten, den bewaffneten Verdächtigen in der Spielhalle zu überwältigen und festzunehmen. Die genauen Hintergründe der Bluttat sind noch völlig unklar. Nach Informationen von BR24 könnte ein eskalierten Streit zwischen dem Spielhallenbesucher und dem Opfer der Auslöser gewesen sein. Noch am Tattag stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Haftantrag gegen den mutmaßlichen Täter.

Die Ermittlungen der Nürnberger Mordkommission und der Spurensicherung der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren. Mehrere Zeugen wurden bereits unmittelbar nach der Tat am Sonntag vernommen. Auf dem Portal inFranken.de hieß es, dass die Frau trotz der sofortigen Bemühungen der alarmierten Notärzte noch am Tatort ihren schweren Stichverletzungen erlag.

Der festgenommene Verdächtige ist iranischer Staatsbürger und war laut Medienangaben als Gast in der Spielothek. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat umgehend einen Haftantrag gestellt. Da das Motiv für die Tat weiterhin ungeklärt ist, dauern die Ermittlungen an.

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